Mazda 6 gebraucht kaufen: Preise, Baujahre & Empfehlungen 2026

Geschäftsmann neben einem dunkelroten Mazda 6 Kombi Gebrauchtwagen

Den Mazda 6 gebraucht kaufen ist 2026 eine der klügsten Entscheidungen im Mittelklasse-Segment. Rund 1.033 Angebote stehen aktuell auf dem deutschen Markt – Baujahre von 2002 bis 2026. Der Medianpreis liegt bei ca. 21.000 € über alle Jahrgänge. Solide Alltagsfahrzeuge gibt es aber schon ab 7.000 €. Wir bei Autohaus Dethloff in Rostock verkaufen und prüfen Mazda-Gebrauchtwagen seit Jahren – diese Kaufberatung gibt dir alle Zahlen, die du brauchst.

Der Mazda 6 der dritten Generation (intern GJ/GL) wurde von 2012 bis 2023/2024 gebaut – eine ungewöhnlich lange Produktionszeit. Das bedeutet: Du findest sowohl günstige Einstiegsfahrzeuge als auch fast neue Exemplare mit wenigen Kilometern. Die Skyactiv-Technologie macht ihn zu einem der wartungsärmsten Autos seiner Klasse.

Gebrauchtwagenpreise nach Baujahr: Was kostet ein Mazda 6?

Die Preisspanne ist enorm. Du kannst einen Mazda 6 für unter 2.000 € kaufen – oder über 45.000 € für einen Neuzulassung 2026 ausgeben. Entscheidend ist, was du wirklich brauchst.

Einstieg ab 1.600 €: Ältere Baujahre (2009–2011) mit 200.000+ km. Für Bastler oder als Zweitwagen denkbar. Der Medianpreis dieser Jahrgänge liegt zwischen 3.482 € (2011) und 4.103 € (2010).

Das Preis-Leistungs-Fenster: Baujahre 2013 bis 2015 liegen im Medianbereich von 7.820 € bis 9.366 €. Autogazette beschreibt ein solches Exemplar als „unproblematisches und nicht ganz reizloses Allroundauto“. Laufleistungen um 156.000–180.000 km sind hier normal.

Das Süßwasser-Segment 2016–2018: Hier bekommst du die besten Baujahre zu fairen Preisen. Der Median 2016 liegt bei 10.881 €, 2017 bei 12.272 € und 2018 bei 16.875 €. Laufleistungen zwischen 107.000 und 150.000 km. Diese Jahrgänge haben die frühen Kinderkrankheiten hinter sich – dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Junge Gebrauchte 2021–2023: Benziner starten bei ca. 24.000 €, Diesel ab ca. 18.000 €. Der Preisunterschied erklärt sich durch das höhere Restrisiko beim Diesel – auch dazu gleich mehr.

Interessante Beobachtung am Markt: Der 2017er verlor im Jahresvergleich −4.603 € an Wert – der stärkste Rückgang aller aufgeführten Baujahre. Der 2013er hingegen legte leicht zu: +137 € im Jahresvergleich. Ältere Jahrgänge stabilisieren sich preislich, weil sie ihren Boden gefunden haben.

Medianpreis Mazda 6 nach Baujahr (€)
40.000 30.000 20.000 10.000 5.000 0 3.708 2009 4.103 2010 3.482 2011 4.763 2012 7.957 2013 7.820 2014 9.366 2015 10.881 2016 12.272 2017 16.875 2018 38.910 2026

Quelle: 12gebrauchtwagen.de, autouncle.de, pkw.de

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Welches Baujahr kaufen? Die zuverlässigsten Jahrgänge im Überblick

Nicht jeder Jahrgang des Mazda 6 ist gleich. Die dritte Generation startete 2012/2013 – und brachte wie fast jedes neue Modell anfangs kleinere Schwachstellen mit. Die gute Nachricht: Mazda hat schnell nachgebessert.

Beste Wahl: Baujahre 2016 und 2017. Diese Jahrgänge gelten laut ADAC und Fachpresse als besonders zuverlässig. Die frühen Kinderkrankheiten sind behoben, die Fahrzeuge sind technisch ausgereift. Gleichzeitig sind sie noch erschwinglich: Median 2016 bei 10.881 €, Median 2017 bei 12.272 €. Für dieses Geld bekommst du ein Auto mit ca. 140.000–150.000 km, das noch viele Jahre zuverlässig fahren kann.

Frühe Diesel-Baujahre 2012–2013 mit Vorsicht: Der 2.2 Skyactiv-D hatte in den ersten Produktionsjahren bekannte Schwachpunkte. Nockenwelle, Steuerkette und Dieselpartikelfilter (DPF) können bei schlecht gewarteten Exemplaren Aufmerksamkeit erfordern. Wer einen frühen Diesel kaufen möchte, sollte unbedingt eine Fachinspektion einplanen – dazu mehr im Abschnitt über unsere Werkstattprofis.

Diesel ab 2018 deutlich besser: Ab diesem Jahrgang wurde der Diesel mit SCR-Katalysator und AdBlue-System überarbeitet. Die überarbeiteten Motoren gelten als deutlich zuverlässiger. Wer Diesel will und ein etwas höheres Budget hat, ist hier gut aufgehoben.

Benziner aller Baujahre: Der 2.0 und 2.5 Skyactiv-G sind praktisch unzerstörbar – vorausgesetzt, die Ölwechselintervalle wurden eingehalten. Kein Turbolader bedeutet weniger Verschleißteile. Kein DPF bedeutet keine DPF-Probleme. Für Stadtfahrer und Kurzstreckenfahrer ist der Benziner die unkomplizierteste Wahl.

Baujahr 2015 – ein Hinweis: Beim Kombi (Wagon) der Baujahre Juli 2012 bis Dezember 2015 gab es einen Rückruf wegen Korrosion an den Gasfedern der Heckklappe. Viele Fahrzeuge wurden bereits im Rahmen des Rückrufs instandgesetzt. Beim Kauf einfach nachfragen, ob die Maßnahme durchgeführt wurde – das ist schnell geklärt.

Empfehlung für knappes Budget: Baujahr 2014 oder 2015 mit Benziner, ab ca. 7.000–9.000 €. Du bekommst ein technisch unkompliziertes Fahrzeug mit guter Ausstattung. Laufleistungen um 156.000–175.000 km sind bei einem gut gewarteten Skyactiv-Benziner kein Problem.

Lange Produktionszeit als Vorteil: Weil der Mazda 6 bis 2023/2024 gebaut wurde, findest du auch junge Gebrauchte mit 20.000–50.000 km – zu Preisen, die deutlich unter dem Neuwagenpreis liegen. Das ist eine Besonderheit, die viele Wettbewerber nicht bieten können.

💡 Tipp: Baujahr 2016 oder 2017 mit dem 2.0 Skyactiv-G Benziner ist die risikoärmste Kombination. Gute Verfügbarkeit, fairer Preis, nachgewiesene Zuverlässigkeit – und bei uns in Rostock regelmäßig im Bestand.

Motoren im Vergleich: Benziner oder Diesel beim Mazda 6?

Die Skyactiv-Technologie ist Mazdas wichtigstes Alleinstellungsmerkmal. Benziner mit ungewöhnlich hoher Verdichtung ohne Turboaufladung, Diesel mit niedriger Verdichtung – beides klingt zunächst ungewöhnlich. In der Praxis funktioniert es sehr gut.

2.0 Skyactiv-G (145–165 PS): Der Basismotor. Realverbrauch ca. 8,0 l/100 km im Test. Kein Turbo, keine Ladeluftkühlung, keine Wastegate-Ventile – weniger Teile, die kaputt gehen können. Ideal für Stadtfahrer, Pendler und alle, die ein unkompliziertes Auto wollen. Regelmäßige Ölwechsel reichen als Pflege.

2.5 Skyactiv-G (192–194 PS): Die sportlichste Benzinervariante. Von 0 auf 100 km/h in 8,1 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 223 km/h. Normverbrauch 7,6 l/100 km (WLTP), real ca. 8,2–8,3 l/100 km. Bei Volllast sind kurzzeitig über 16 l möglich – das ist bei einem Saugmotor dieser Leistungsklasse aber normal. Wer Fahrspaß sucht, ist hier richtig.

2.2 Skyactiv-D (150–184 PS): Der Langstrecken-Spezialist. Realverbrauch 5,6–6,8 l/100 km, im ADAC Ecotest kombiniert sogar nur 5,4 l/100 km. Mit dem großen Tank sind Reichweiten von über 1.000 km möglich – das ist ein echter Vorteil für Vielfahrer. Der ADAC hat den Diesel in einem Dauertest über 100.000 km problemlos absolviert. Die AWD-Automatik-Variante mit 184 PS schafft 0–100 km/h in 8,9 Sekunden und 219 km/h Spitze.

Warum ist der Diesel günstiger? Bei Baujahren 2021–2023 kostet der Benziner ab ca. 24.000 €, der Diesel ab ca. 18.000 €. Der Preisabschlag spiegelt das höhere wahrgenommene Risiko bei frühen Dieselmotoren wider. Ab Baujahr 2018 ist der Diesel deutlich überarbeitet – das Restrisiko ist überschaubar, wenn du die Wartungshistorie prüfst.

Mazda 6 Motoren im Vergleich
Motor Leistung Normverbrauch Realverbrauch Besonderheit
2.0 Skyactiv-G 145–165 PS ~6,0 l/100 km 8,0 l/100 km Kein Turbo, sehr robust
2.5 Skyactiv-G 192–194 PS 7,6 l/100 km (WLTP) 8,2–8,3 l/100 km Sportlich, 0–100 in 8,1 s
2.2 Skyactiv-D 150–184 PS 4,6 l/100 km (Werk) 5,6–6,8 l/100 km Dauertest 100.000 km problemlos

Worauf unsere Werkstattprofis bei jedem Mazda 6 achten

Der Mazda 6 schneidet beim TÜV durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich ab – das bestätigen TÜV-Report-Daten und Fachpresse. Trotzdem gibt es Punkte, die wir bei jedem Fahrzeug vor dem Verkauf systematisch prüfen.

Bremsen: Die Fußbremse ist die bekannteste Schwachstelle in der TÜV-Statistik. Ungleichmäßige oder unzureichende Bremswirkung kommt bei älteren Exemplaren vor. Unsere Werkstatt prüft Bremsscheiben, Bremsbeläge und die Gleichmäßigkeit der Bremswirkung an allen vier Rädern. Verschlissene Bremsscheiben werden vor dem Verkauf ersetzt.

Achsaufhängung und Fahrwerk: Achsaufhängungen gehören zu den häufiger bemängelten Punkten beim TÜV. Wir prüfen Querlenker, Stabilisatoren und Spurstangen auf Verschleiß und Spiel. Gerade bei Fahrzeugen mit über 150.000 km lohnt sich hier ein genauer Blick.

Scheinwerfer: Fehlerhafte oder falsch eingestellte Scheinwerfer sind ein weiterer häufiger TÜV-Befund. Wir prüfen Leuchtmittel, Einstellung und – bei älteren Xenon-Scheinwerfern – die Reinigungsanlage.

Stärken, die für sich sprechen: Lenkung und Abgaswerte sind beim Mazda 6 laut TÜV-Statistik unauffällig. Das spricht für die Qualität der Skyactiv-Technologie. Korrosion an tragenden Teilen spielt bei der dritten Generation (ab 2012) laut TÜV-Statistik keine nennenswerte Rolle mehr.

Karosserie und Unterboden: Wir schauen trotzdem genau hin – besonders an Türkanten und am Unterboden (Querlenker, Stabilisatoren). Bei Fahrzeugen vor Baujahr 2016 empfehlen wir einen professionellen Rostschutz für ca. 300 €. Das ist eine kleine Investition, die die Lebensdauer des Fahrzeugs deutlich verlängert.

Diesel-spezifische Prüfpunkte: Bei Diesel-Exemplaren schauen wir uns DPF-Zustand, Hochdruckpumpe und – bei frühen Baujahren bis 2015 – Nockenwelle und Steuerkette besonders genau an. Ein Fahrzeug, das überwiegend Kurzstrecke gefahren wurde, hat beim Diesel ein höheres Risiko für DPF-Probleme. Das lässt sich mit einer Auslesung der Motorsteuerung und einer Probefahrt gut einschätzen.

Elektronik und Batterie: Bei Fahrzeugen mit vielen Kurzstrecken oder häufiger Standheizungsnutzung prüfen wir den Batteriezustand. Eine schwache Batterie kann Elektronikprobleme verursachen, die auf den ersten Blick nichts mit der Batterie zu tun zu haben scheinen.

Gut zu wissen: Alle Mazda-Gebrauchtwagen bei Autohaus Dethloff in Rostock durchlaufen vor dem Verkauf eine systematische Werkstattprüfung. Du kaufst kein Fahrzeug, das wir nicht selbst geprüft haben.

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Limousine oder Kombi? Karosserievarianten im direkten Vergleich

Der Mazda 6 ist in zwei Karosserievarianten erhältlich: als Limousine (Stufenheck) und als Kombi (Wagon/Sportbreak). In Deutschland dominiert der Kombi das Gebrauchtwagenangebot – aber die Limousine hat ihre eigenen Stärken.

Kein Preisunterschied: Bei gleicher Motorisierung und Ausstattung kosten Limousine und Kombi identisch. Das ist eine echte Besonderheit – in vielen anderen Baureihen zahlt man für den Kombi einen Aufpreis.

Kombi für Familien und Vielfahrer: Der Kombi bietet 522 Liter Kofferraum im Normalzustand. Bei umgeklappter Rückbank wächst das Ladevolumen auf bis zu 1.664 Liter. Das ist ein ernsthafter Laderaum, der mit vielen SUVs mithalten kann. Wer Fahrräder, Kinderwagen oder Urlaubsgepäck transportiert, ist hier klar besser aufgehoben.

Limousine für Rücksitzkomfort und Design: Hier kommt eine Überraschung. Die Limousine ist mit 487 cm Länge tatsächlich 6,5 cm länger als der Kombi (480,5 cm). Und der Radstand ist mit 283 cm um 8 cm größer als beim Kombi (275 cm). Das bedeutet: mehr Beinfreiheit auf der Rückbank. Wer häufig Passagiere transportiert, profitiert davon. Dazu kommt das elegantere, fließende Stufenheck-Design.

Kofferraum Limousine: 480 Liter – das ist für eine Limousine dieser Klasse ein guter Wert. Der Kofferraum ist durch die Stufenheck-Öffnung etwas weniger flexibel als beim Kombi, aber für Alltagszwecke absolut ausreichend.

Mazda 6 Limousine vs. Kombi – Abmessungen und Kofferraum
Merkmal Limousine Kombi
Länge 487 cm 480,5 cm
Breite 184 cm 184 cm
Höhe 145 cm 148 cm
Radstand 283 cm 275 cm
Kofferraum normal 480 Liter 522 Liter
Kofferraum max. ~419 Liter 1.648–1.664 Liter

Fazit: Kombi für alle, die Ladevolumen brauchen. Limousine für alle, die Wert auf Rücksitzkomfort und elegantes Design legen. Der Preis ist in beiden Fällen gleich – du entscheidest nach deinen Bedürfnissen.

Mazda 6 vs. VW Passat vs. Skoda Octavia: Welcher Gebrauchtwagen lohnt sich?

Der Mazda 6 tritt in der Mittelklasse gegen starke Konkurrenten an. VW Passat und Skoda Octavia sind die meistgekauften Alternativen. Hier ist der direkte Vergleich – ohne Schönfärberei.

Preis: Der Mazda 6 ist gebraucht günstiger als ein vergleichbarer VW Passat – der Unterschied beträgt ca. 6.000–8.000 € bei ähnlichem Baujahr und Kilometerstand. Die Skoda Octavia liegt preislich näher am Mazda. Wer ein knappes Budget hat, bekommt beim Mazda 6 mehr Auto fürs Geld.

Zuverlässigkeit: Hier punktet der Mazda klar. Japanische Ingenieursarbeit, einfache Motorentechnik ohne Turbo (beim Benziner), überdurchschnittliche TÜV-Bilanz. Auf gutefrage.net bringt es ein Nutzer auf den Punkt: „Im Zweifelsfalle immer das japanische Produkt, ganz besonders dann, wenn das Fahrzeug länger genutzt werden soll.“ Passat und Octavia liegen bei der Zuverlässigkeit im Mittelfeld.

Assistenzsysteme und Ausstattung: Der VW Passat bietet mehr Fahrerassistenzsysteme – adaptiver Tempomat, Spurhalteassistent, Head-up-Display in höheren Ausstattungslinien. Der Mazda 6 ist hier etwas zurückhaltender. Wer viel Wert auf moderne Assistenz legt, zahlt beim Passat gerne den Aufpreis. Auf Reddit fasst ein Nutzer zusammen: „Mazda ist sehr robust, bietet aber weniger Komfort und Assistenz.“

Wiederverkaufswert: Der VW Passat hat einen höheren Wiederverkaufswert. Das ist ein echter Vorteil, wenn du das Fahrzeug nach drei bis vier Jahren wieder verkaufen möchtest. Für Langzeitnutzer – also alle, die ein Auto kaufen und lange fahren – spielt dieser Punkt eine geringere Rolle.

Dienstwagensteuer: Ein wichtiger Punkt für Selbstständige und Angestellte mit Dienstwagen. Der Mazda 6 hat keine PHEV-Option – du versteuerst den vollen Bruttolistenpreis mit 1,0 %. Passat und Octavia sind als Plug-in-Hybrid erhältlich und profitieren von der 0,5 %- oder sogar 0,25 %-Regelung. Für Privatnutzer spielt das keine Rolle – für Dienstwagenfahrer ist es ein echter Nachteil des Mazda.

Langstreckenkomfort: Alle drei Fahrzeuge sind für die Langstrecke geeignet. Der Passat hat das ausgefeiltere Fahrwerk mit optionaler Luftfederung. Der Mazda 6 überzeugt mit ausgewogenem Fahrwerk, guter Geräuschdämmung und bequemen Sitzen – dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Mazda 6 vs. VW Passat vs. Skoda Octavia – Gebrauchtwagenvergleich
Kriterium Mazda 6 VW Passat Skoda Octavia
Kaufpreis gebraucht Günstiger +6.000–8.000 € Vergleichbar
Zuverlässigkeit Sehr hoch Mittel Mittel
Assistenzsysteme Weniger Umfangreich Gut
Wiederverkaufswert Niedriger Höher Mittel
PHEV / Dienstwagensteuer Kein PHEV (1,0 %) PHEV verfügbar PHEV verfügbar
Empfehlung Langzeitnutzung Ja Ja (mehr Features) Ja (günstiger)

Mazda 6 als Langstreckenfahrzeug: Was er wirklich kann

Der Mazda 6 hat einen Ruf als solides Reisefahrzeug – und der ist verdient. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, findet hier ein Fahrzeug, das entspannt und zuverlässig ans Ziel kommt.

Fahrwerk und Komfort: Das Fahrwerk des Mazda 6 ist ausgewogen abgestimmt. Nicht so weich wie ein Passat mit optionaler Luftfederung, aber auch nicht sportlich-hart. Auf der Autobahn liegt er ruhig und sicher. Die Geräuschdämmung ist für die Klasse gut – Windgeräusche und Reifenabrollgeräusche halten sich bei Autobahngeschwindigkeit in Grenzen.

Sitze: Die Sitze des Mazda 6 sind ein echter Pluspunkt. Gut konturiert, ausreichend lang für große Fahrer, mit guter Seitenführung. Auf langen Etappen ermüden sie weniger als die Sitze vieler Wettbewerber. Das ist kein Marketing-Versprechen – das bestätigen Langzeittests und Nutzerbewertungen.

Reichweite Diesel: Der 2.2 Skyactiv-D schafft mit seinem großen Tank und einem Realverbrauch von 5,6–6,8 l/100 km Reichweiten von über 1.000 km. Das bedeutet: eine Tankfüllung von Hamburg nach München und zurück, mit Reserve. Für Pendler zwischen Rostock und Berlin oder Vielfahrer in Mecklenburg-Vorpommern ist das ein echter Vorteil.

Bewährter Dauertest: Der ADAC hat den 2.2 Skyactiv-D in einem Dauertest über 100.000 km problemlos absolviert. Das ist die objektivste Aussage, die man über ein Fahrzeug treffen kann. Kein Langstreckenfahrzeug, das nach 50.000 km schlapp macht, besteht einen solchen Test.

Benziner auf der Langstrecke: Auch der 2.0 Skyactiv-G ist ein angenehmes Reisefahrzeug. Der Verbrauch von ca. 8,0 l/100 km auf der Autobahn ist höher als beim Diesel – aber für gelegentliche Langstreckenfahrer kein Problem. Der 2.5er mit 192 PS macht die Langstrecke zusätzlich entspannt: Überholvorgänge gelingen souverän, ohne dass der Motor strapaziert wird.

Assistenzsysteme: Hier ist der Mazda 6 ehrlich gesagt nicht der Klassenprimus. Adaptiver Tempomat, Spurhalteassistent und Totwinkelwarner sind je nach Ausstattungslinie verfügbar – aber nicht so umfangreich wie beim VW Passat. Wer viel Wert auf aktive Fahrerassistenz legt, sollte beim Kauf gezielt auf die Ausstattungslinie achten. Die höheren Linien (Sports-Line, Exclusive) bieten deutlich mehr.

Fazit Langstrecke: Der Mazda 6 ist ein ehrliches, zuverlässiges Reisefahrzeug. Kein Technologieträger, kein Komfortriese – aber ein Auto, das dich entspannt ans Ziel bringt und dabei selten Probleme macht. Für Pendler und Vielfahrer in Norddeutschland ist das genau das, was zählt. Wer einen Mazda 6 für die Langstrecke sucht, findet bei uns in Rostock regelmäßig geprüfte Exemplare im Bestand.

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Kilometerstand55.600 km
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Häufige Fragen zum Mazda 6 gebraucht

Welches Baujahr des Mazda 6 ist am zuverlässigsten?

Die Baujahre 2016 und 2017 gelten als besonders zuverlässig – frühe Kinderkrankheiten sind behoben. Diesel-Frühmodelle bis 2013/2015 solltest du meiden; Diesel ab 2018 mit SCR/AdBlue sind deutlich überarbeitet und zuverlässiger.

Was kostet ein gebrauchter Mazda 6?

Ab ca. 1.600 € für ältere Baujahre mit hoher Laufleistung. Ein solides Alltagsfahrzeug gibt es ab ca. 7.000 € (Baujahr 2013–2015). Baujahre 2016–2018 kosten zwischen 10.000 € und 22.000 €. Der Medianpreis über alle Baujahre liegt bei ca. 21.000 €.

Benziner oder Diesel beim Mazda 6 gebraucht kaufen?

Benziner für Stadtfahrer und Kurzstrecke: wartungsärmer, keine DPF-Probleme, praktisch unzerstörbar. Diesel für Vielfahrer und Langstrecke: Realverbrauch 5,6–6,8 l/100 km, Reichweite über 1.000 km – aber frühe Baujahre vor 2015 mit Fachinspektion kaufen.

Limousine oder Kombi – was ist beim Mazda 6 besser?

Kein Preisunterschied. Der Kombi bietet bis zu 1.664 Liter Laderaum – ideal für Familien. Die Limousine ist 6,5 cm länger, hat 8 cm mehr Radstand und damit mehr Beinfreiheit hinten. Entscheide nach deinem Nutzungsprofil.

Wie schneidet der Mazda 6 beim TÜV ab?

Durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich in der Mittelklasse. Häufiger geprüfte Punkte: Bremsen, Achsaufhängung, Scheinwerfer. Stärken: Lenkung und Abgaswerte sind laut TÜV-Statistik unauffällig.

Mazda 6 oder VW Passat gebraucht – was lohnt sich mehr?

Der Mazda 6 ist ca. 6.000–8.000 € günstiger und gilt als zuverlässiger. Der Passat bietet mehr Assistenzsysteme und höheren Wiederverkaufswert. Für Langzeitnutzung und knappes Budget: Mazda. Für maximale Ausstattung: Passat.

Ist der Mazda 6 ein gutes Langstreckenfahrzeug?

Ja. Ausgewogenes Fahrwerk, gute Geräuschdämmung, bequeme Sitze. Der Diesel schafft über 1.000 km Reichweite pro Tankfüllung. Der ADAC hat den 2.2 Skyactiv-D in einem Dauertest über 100.000 km problemlos absolviert.