Ford Focus gebraucht kaufen: Preise, Generationen & Kaufberatung 2026

Einen Ford Focus gebraucht kaufen ist 2026 so einfach wie selten: Rund 10.305 Angebote stehen allein auf AutoScout24, der mediane Preis liegt bei 18.182 €. Weil Ford den Focus Ende 2024 in Europa eingestellt hat, wächst der Gebrauchtmarkt langfristig zur einzigen Bezugsquelle. Das macht jetzt einen guten Zeitpunkt für den Kauf – wenn du weißt, worauf du achten musst. Dieser Ratgeber gibt dir alle Zahlen, Generationsvergleiche und Prüftipps an die Hand.

Marktüberblick: So viele Ford Focus gibt es aktuell zu kaufen

Der Ford Focus gehört zu den meistgehandelten Kompaktwagen im deutschen Gebrauchtmarkt. Auf AutoScout24 sind Stand Juni 2026 rund 10.305 Fahrzeuge gelistet – und jede Woche kommen etwa 1.000 neue Angebote hinzu. Das Angebot ist also groß, der Markt liquide.

Der mediane Angebotspreis beträgt 18.182 €. Die mittlere 50-%-Preisspanne reicht von 10.593 € bis 24.445 € – je nach Baujahr, Laufleistung und Ausstattung. Wer gezielt sucht, findet in diesem Korridor die meisten soliden Alltagsfahrzeuge.

Ein typisches Angebot im aktuellen Bestand sieht so aus:

  • Leistung: 125 PS
  • Verbrauch: 5,05 l/100 km
  • Kilometerstand: 50.570 km

Das Angebot besteht überwiegend aus Leasing-Rückläufern. Ford gehört zu den bevorzugten Marken von Flottenbetreibern – dreijährige Firmenwagen dominieren den Markt. Das ist für dich als Käufer oft ein Vorteil: regelmäßige Wartung, lückenlose Servicehistorie, bekannte Vorgeschichte.

Bei der Karosserieform dominiert klar der Kombi (Turnier): Rund zwei Drittel aller Angebote sind Kombis. Schrägheck und Limousine teilen sich das restliche Drittel. Auch bei den Antrieben führt der Benziner: Etwa zwei Drittel des Bestands sind Benziner, 26 % Diesel, der Rest Mildhybrid (48V-System, eingeführt ab Frühjahr 2020).

Wichtig für deine Planung: Der Ford Focus wird seit Ende 2024 nicht mehr neu produziert. Das Gebrauchtangebot wird in den kommenden Jahren schrumpfen – wer jetzt kauft, hat noch die größte Auswahl.

Typischer Angebotspreis nach Baujahr – Ford Focus (AutoScout24, Juni 2026)

25.000 € 20.000 € 15.000 € 10.000 € 5.000 € 11.000 € 2015–2017 15.000 € 2018–2020 20.000 € 2021–2023 19.972 € 2023 23.783 € 2024 24.916 € 2025 Baujahr Preis (€)
Quelle: Stand Juni 2026. Werte für 2021–2023 und 2018–2020 sind Richtwerte aus dem Marktdurchschnitt.

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Die vier Generationen im Überblick: Welcher Ford Focus passt zu dir?

Der Ford Focus wird seit 1998 gebaut und hat vier Generationen durchlaufen. Jede hat ihre eigenen Stärken, Schwächen und Preislagen. Hier bekommst du den schnellen Überblick – damit du weißt, in welchem Segment du suchen solltest.

Mk1 (1998–2004): Der Klassiker

Die erste Generation (Typ DAW/DBW) ist heute vor allem für Liebhaber interessant. Ersatzteile sind günstig und gut verfügbar. Allerdings fehlt moderne Sicherheitstechnik, und Rost ist bei vielen Exemplaren ein ernstes Thema. Für den Alltagseinsatz als Hauptfahrzeug empfehlen wir die Mk1 nicht – als Zweitwagen mit niedrigem Budget kann sie aber funktionieren.

Mk2 (2004–2011): Günstig, aber mit Aufmerksamkeit kaufen

Einstiegspreise beginnen bei rund 3.500 €, gute Exemplare kosten bis zu 8.000 €. Die Mk2 hat leider eine unterdurchschnittliche Zuverlässigkeitsbilanz: Korrosion an Schwellern, Radkästen und Unterboden ist weit verbreitet. Dazu kommen Probleme mit der Achsaufhängung und frühe Turbinendefekte beim 1.6 TDCi. Das berüchtigte PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe (6DCT) solltest du konsequent meiden – es ruckelt und hängt. Wer eine Mk2 kauft, sollte sie vorher von einem Fachbetrieb prüfen lassen.

Mk3 (2011–2018): Das breite Mittelfeld

Die dritte Generation bietet das größte Angebot und die breiteste Preisspanne: Einstieg ab rund 2.500 €, solide Exemplare zwischen 8.000 und 18.000 €. Die Zuverlässigkeit ist gemischt – frühe Baujahre (2011–2014) haben bekannte Schwächen beim 1.0 EcoBoost (Kühlsystem, Katalysator). Baujahre ab 2015 sind deutlich besser und gelten als empfehlenswert. Hier empfehlen sich der 1.5 EcoBoost (Benziner) oder der 1.5 TDCi (Diesel) mit Schaltgetriebe.

Mk4 (ab 2018): Die zuverlässigste Wahl

Die vierte Generation (Typ DEH) ist die technisch ausgereifteste. Der überarbeitete 1.0 EcoBoost arbeitet jetzt mit Steuerkette statt Zahnriemen – ein wichtiger Fortschritt. Ab Frühjahr 2020 gibt es das 48V-Mildhybrid-System, das den Verbrauch spürbar senkt. Leasing-Rückläufer der Mk4 (ca. drei Jahre alt) sind ab rund 13.500 € erhältlich. Einstieg in die Generation beginnt bei ca. 7.500 €.

Besonders attraktiv: Der Ford Focus Turnier Mk4 bietet einen Kofferraum von 635 bis 1.653 Litern – einer der größten Werte in der gesamten Kompaktklasse. Für Familien in Mecklenburg-Vorpommern, die viel Platz brauchen und trotzdem wendig unterwegs sein wollen, ist das ein starkes Argument.

Ford Focus Generationen im Vergleich
Generation Baujahre Einstiegspreis (Gebraucht) Zuverlässigkeit Empfehlung
Mk1 1998–2004 ab ca. 1.500 € Altersbedingt eingeschränkt Nur für Liebhaber/Zweitwagen
Mk2 2004–2011 ab ca. 3.500 € Unterdurchschnittlich Mit Vorsicht, Fachprüfung nötig
Mk3 2011–2018 ab ca. 2.500 € Gemischt (ab 2015 besser) Baujahr ab 2015 bevorzugen
Mk4 ab 2018 ab ca. 7.500 € Gut bis sehr gut Erste Wahl für Alltagsnutzung

Preise & Wertverlust: Was kostet ein gebrauchter Ford Focus wirklich?

Der mediane Marktpreis liegt im Juni 2026 bei 18.182 € (AutoScout24). Das ist der Wert, bei dem die Hälfte aller Angebote günstiger und die andere Hälfte teurer ist. Für deine Budgetplanung ist die mittlere 50-%-Spanne relevanter: 10.593 € bis 24.445 €.

Hier ein konkreter Blick auf aktuelle Angebote (Stand Juni 2026):

Beispielangebote Ford Focus (AutoScout24, Juni 2026)
Modell Baujahr Kilometerstand Leistung Preis
Focus ST X 2.3 EcoBoost 06/2024 16.800 km 280 PS 30.900 €
Focus 1.0 EcoBoost Mild-Hybrid ST-Line Automatik 01/2024 22.286 km 155 PS 22.490 €
Focus Active LED/ACC 05/2024 49.823 km 16.980 €

Wertverlust: Was du wissen musst

Der Ford Focus verliert im Schnitt rund 451 € pro Monat an Wert (autouncle.de). Das ist mehr als beim VW Golf – beim Kauf ein Vorteil für dich, beim späteren Verkauf ein Nachteil. Wer plant, das Fahrzeug lange zu fahren, profitiert vom niedrigen Einstiegspreis. Wer nach zwei bis drei Jahren wieder verkaufen möchte, sollte den Wertverlust einkalkulieren.

Die Gesamtbetriebskosten liegen laut Firmenauto-Datenblatt bei 38,3 bis 58,3 Cent pro Kilometer – je nach Motorisierung und Laufleistung. Für eine grobe Jahresrechnung: Bei 15.000 km/Jahr und 45 ct/km ergibt das rund 6.750 € Gesamtkosten inklusive Versicherung, Steuer und Wartung. Den genauen Wert für dein Wunschmodell kannst du mit dem Rechner weiter unten ermitteln.

💡 Tipp: Leasing-Rückläufer der Mk4-Generation bieten oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Dreijährige Flottenwagen mit ca. 50.000 km sind in der Regel gut gewartet, haben eine lückenlose Servicehistorie – und kosten ab rund 13.500 €.

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Benziner oder Diesel? Motoren, Verbrauch & Unterhaltskosten im Vergleich

Die Motorenwahl ist beim Ford Focus gebraucht eine der wichtigsten Entscheidungen. Hier bekommst du die konkreten Zahlen – ohne Umwege.

Die Benziner-Empfehlungen

Der 1.0 EcoBoost mit 125 PS ist der sparsamste Benziner im Angebot: rund 5,0 l/100 km im Normzyklus. Er eignet sich ideal für Stadtverkehr und kurze bis mittlere Strecken. Wichtig: Bei Baujahren bis 2018 unbedingt das Kühlsystem prüfen (mehr dazu im Abschnitt Schwachstellen).

Für die Mk3-Generation empfehlen wir den 1.5 EcoBoost mit 150 PS. Er bietet eine gute Balance aus Leistung und Verbrauch und gilt als zuverlässiger als der frühe 1.0 EcoBoost.

Wer Fahrspaß sucht: Der Focus ST mit 2.0 EcoBoost und 280 PS ist ein echter Sportler – kostet aber rund 9,3 l/100 km. Bei einem Super-Plus-Preis von 1,80 €/l macht das etwa 210 € Spritkosten pro Monat bei 15.000 km/Jahr.

Die Diesel-Empfehlungen

Für Vielfahrer über 20.000 km/Jahr lohnt sich der Diesel. Der 1.5 TDCi mit 120 PS gilt als der empfehlenswerteste Diesel der Mk3-Generation: zuverlässig, effizient, bis zu 1,8 Tonnen Anhängelast beim 1.5 TDCi 150 PS.

Der 2.0 EcoBlue (Mk4) verbraucht im ADAC-Test rund 6,3 l/100 km – bei einem Dieselpreis von 1,60 €/l ergibt das 10,08 € pro 100 km. Für Langstreckenfahrer in Mecklenburg-Vorpommern, die regelmäßig auf der Autobahn unterwegs sind, eine wirtschaftliche Wahl.

Kfz-Steuer: Große Unterschiede je nach Motor

Die Kfz-Steuer variiert stark. Benziner mit Euro 6d-Norm sind am günstigsten:

Kfz-Steuer Ford Focus – Beispielwerte
Motor Norm Kfz-Steuer p. a.
1.0 EcoBoost Hybrid Turnier (ab 2021) Euro 6d 60 €
1.4 (Mk1, 1998–2004) Euro 4 94,50 €
1.6 (Mk2/Mk3, 2010–2014) Euro 5 116 €
1.6 TDCi (2010–2015) Euro 5 180 €
1.8 TD (Mk1, 2002–2004) Euro 3 299,52 €

Zur Versicherung: Die Haftpflicht kostet für einen Ford Focus im Schnitt rund 400–600 € pro Jahr, die Vollkasko 700–900 € – je nach Schadenfreiheitsklasse, Region und Selbstbeteiligung. Laut Firmenauto-Datenblatt liegen die Richtwerte bei 771 € (Haftpflicht) und 1.112 € (Vollkasko) für typische Flottenkonditionen.

Gut zu wissen: Diesel lohnt sich erst ab rund 20.000 km/Jahr. Darunter fressen höhere Kfz-Steuer und Anschaffungskosten den Verbrauchsvorteil auf. Für Pendler in Rostock und Umgebung mit überwiegend Stadtverkehr ist der 1.0 EcoBoost Benziner die wirtschaftlichere Wahl.

Typische Schwachstellen & Rückrufe: Was beim Ford Focus schiefgehen kann

Kein Fahrzeug ist fehlerfrei – aber beim Ford Focus gibt es generationsabhängige Schwachstellen, die du kennen solltest. Wer sie kennt, kann gezielt prüfen und Überraschungen vermeiden.

Mk2 (2004–2011): Rost und Getriebe im Fokus

Die größte Schwachstelle der zweiten Generation ist Korrosion: Schweller, Radkästen und der Unterboden rosten oft erheblich – besonders bei Fahrzeugen aus Küstenregionen oder mit Salzstraßen-Erfahrung. Dazu kommen Probleme mit der Achsaufhängung und der Abgasanlage. Frühe 1.6 TDCi-Motoren neigen zu Turbinendefekten.

Das PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe (6DCT) ist bei Mk2 und frühen Mk3 ein bekanntes Sorgenkind: Es ruckelt, hängt beim Anfahren und verursacht im schlimmsten Fall hohe Reparaturkosten. Unser klarer Rat: Schaltgetriebe bevorzugen.

Mk3 früh (2011–2015): Der 1.0 EcoBoost unter der Lupe

Der 1.0 EcoBoost bis Baujahr 2018 hat eine bekannte Schwäche: Die Wasserpumpe sitzt im Kühlkreislauf und kann bei Defekt zu Überhitzung und im schlimmsten Fall zu einem Motorschaden führen. Ford hat das Kühlsystem überarbeitet, aber ältere Exemplare solltest du besonders sorgfältig prüfen lassen. Auch der Katalysator gibt beim 1.0 EcoBoost häufig ab etwa 70.000–80.000 km nach.

Beim 2.0 TDCi droht bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb eine DPF-Verstopfung (Dieselpartikelfilter). Wer hauptsächlich in der Stadt fährt, sollte diesen Motor meiden.

Mk4 (ab 2018): Rückrufe im Blick behalten

Die vierte Generation ist zuverlässiger, aber nicht frei von Problemen. Bekannte Rückrufe betreffen:

  • Glasdach: Unzureichend verklebte Panoramadächer bei Baujahr 2021
  • Bremspedal: Schraubenbruch am Bremspedal (sicherheitsrelevant)
  • Kindersicherung: Defekte Kindersicherung an Türen
  • Motorkabelstrang: Morsche Kabelstränge im Motorraum

Im Alltag zeigen sich beim Mk4 außerdem: erhöhter Bremsscheibenverschleiß, gelegentlicher Ölverlust, Probleme mit dem Sync3-Infotainmentsystem (Abstürze, langsame Reaktion) und eine anfällige Starterbatterie.

Vor jedem Kauf gilt: Den Rückrufstatus beim Kraftfahrtbundesamt prüfen. Das geht online kostenlos über die FIN (Fahrzeugidentifikationsnummer). Offene Rückrufe werden vom Hersteller kostenlos behoben – aber nur, wenn du weißt, dass sie existieren.

Kaufcheckliste: Worauf du bei der Besichtigung achten musst

Eine strukturierte Prüfung vor dem Kauf schützt dich vor teuren Überraschungen. Hier sind die wichtigsten Punkte – geordnet nach Priorität.

Dokumente zuerst

  • FIN abgleichen: Fahrzeugidentifikationsnummer im Fahrzeugschein mit der am Fahrzeug (Windschutzscheibe, Motorraum) vergleichen.
  • Halterzahl prüfen: Viele Vorbesitzer können auf häufige Probleme hinweisen.
  • Scheckheft/Servicehistorie: Alle Wartungsintervalle eingehalten? Lücken im Serviceheft sind ein Warnsignal.
  • Rückrufstatus: Offene Rückrufe beim Kraftfahrtbundesamt prüfen (kostenlos über FIN).
  • Kaufvertrag: Alle mündlichen Zusicherungen (Unfallfreiheit, Garantien, Ausstattung) schriftlich festhalten. Gesamtfahrleistung schriftlich bestätigen lassen.

Karosserie und Unterboden

  • Rost: Schweller, Radkästen und Unterboden sorgfältig prüfen – besonders bei Mk2 und frühen Mk3. Fahrzeuge aus Küstenregionen wie Mecklenburg-Vorpommern sind besonders gefährdet.
  • Spaltmaße: Ungleichmäßige Spaltmaße können auf einen reparierten Unfallschaden hinweisen.
  • Lackschichtdicke: Ein Lackschichtdickenmessgerät (oft beim Händler vorhanden) zeigt nachlackierte Stellen.

Motorraum und Technik

  • Ölverlust: Motorraum auf Ölspuren prüfen – besonders beim Mk4.
  • Kühlwasser: Stand und Farbe prüfen. Braunes oder trübes Kühlwasser ist ein Warnsignal.
  • Schläuche und Leitungen: Auf Risse und Alterung achten.
  • 1.0 EcoBoost bis 2018: Kühlsystem besonders kritisch prüfen lassen.

Probefahrt

  • PowerShift-Getriebe: Beim Anfahren auf Ruckeln und Hänger achten. Im Zweifel: Schaltgetriebe wählen.
  • Kupplung: Greift sie früh oder spät? Schleifen deutet auf baldigen Verschleiß hin.
  • Bremsen: Gleichmäßige Verzögerung ohne Ziehen zur Seite? Bremsscheibenverschleiß beim Mk4 prüfen.
  • Sync3-Infotainment: System starten, alle Funktionen testen. Abstürze oder Hänger notieren.
  • Klimaanlage: Kühlt sie ausreichend? Kältemittelverlust ist ein häufiges Problem bei älteren Fahrzeugen.

Unser Tipp für Käufer in Rostock und Umgebung: Lass das Fahrzeug vor dem Kauf in einer unabhängigen Meisterwerkstatt prüfen. Eine Stunde Prüfzeit kostet deutlich weniger als eine unerwartete Reparatur.

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Häufige Fragen zum Ford Focus gebraucht kaufen

Welcher Ford Focus Jahrgang ist der zuverlässigste?

Die Mk4-Generation ab 2018 gilt als zuverlässigste. Für die Mk3 empfehlen sich Baujahre ab 2015 mit 1.5 EcoBoost oder 1.5 TDCi und Schaltgetriebe. Der überarbeitete 1.0 EcoBoost der Mk4 arbeitet mit Steuerkette statt Zahnriemen – deutlich wartungsärmer.

Was kostet ein gebrauchter Ford Focus im Durchschnitt?

Der mediane Angebotspreis auf AutoScout24 liegt im Juni 2026 bei 18.182 €. Die mittlere 50-%-Preisspanne reicht von 10.593 € bis 24.445 €. Baujahr 2024 kostet typischerweise 23.783 €, Baujahre 2015–2017 rund 10.000–12.000 €.

Benziner oder Diesel beim Ford Focus – was lohnt sich mehr?

Der Diesel lohnt sich ab rund 20.000 km/Jahr Fahrleistung. Für Stadtverkehr und kurze Strecken ist der 1.0 EcoBoost Benziner die bessere Wahl: niedrigere Kfz-Steuer (ab 60 €/Jahr), günstigerer Einstiegspreis, kein DPF-Risiko bei Kurzstrecken.

Welche Motoren sollte ich beim Ford Focus meiden?

Das PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe (6DCT) bei Mk2 und frühen Mk3 meiden. Den 1.0 EcoBoost bis Baujahr 2018 kritisch prüfen lassen (Kühlsystem, Katalysator). Frühe 1.6 TDCi auf Turbinendefekte untersuchen. Schaltgetriebe ist in jedem Fall die sicherere Wahl.

Gibt es Rückrufe beim Ford Focus Mk4?

Ja. Bekannte Rückrufe betreffen unzureichend verklebte Glasdächer (Baujahr 2021), einen Schraubenbruch am Bremspedal, defekte Kindersicherungen und morsche Motorkabelstränge. Den Rückrufstatus vor dem Kauf kostenlos über die FIN beim Kraftfahrtbundesamt prüfen.

Ist der Ford Focus Turnier als Gebrauchtwagen empfehlenswert?

Ja, sehr. Der Mk4 Turnier bietet 635 bis 1.653 Liter Kofferraumvolumen – einer der größten Werte in der Kompaktklasse. Rund zwei Drittel des Gebrauchtangebots sind Kombis, die Auswahl ist also groß. Für Familien und Vielfahrer eine kluge Wahl.

Wie viele Ford Focus sind aktuell auf dem Markt?

Stand Juni 2026 sind rund 10.305 gebrauchte Ford Focus auf AutoScout24 gelistet. Jede Woche kommen etwa 1.000 neue Angebote hinzu. Da der Focus Ende 2024 eingestellt wurde, wird das Angebot langfristig schrumpfen – jetzt ist die Auswahl noch groß.