Mobile.de Gebrauchtwagen kaufen: Der ultimative Ratgeber 2026
Auf Mobile.de Gebrauchtwagen kaufen ist heute der schnellste Weg zu über 1,41 Millionen Pkw-Angeboten – mehr als auf jeder anderen deutschen Fahrzeugbörse. Ob du in Rostock einen kompakten Stadtflitzer suchst oder in Mecklenburg-Vorpommern einen geräumigen Kombi für die Familie: Mobile.de ist die erste Adresse. Dieser Ratgeber zeigt dir, wie der Markt 2026 wirklich tickt, was Gebrauchtwagen aktuell kosten, wie du Privat- und Händlerangebote richtig bewertest und welche Fallen du unbedingt vermeiden solltest.
Mobile.de im Überblick: Deutschlands größter Fahrzeugmarkt
Mobile.de ist nicht einfach eine weitere Kleinanzeigen-Seite. Die Plattform ist mit Abstand der größte Online-Fahrzeugmarkt Deutschlands und hat sich über zwei Jahrzehnte als Referenz für Käufer und Händler etabliert. Wer einen Gebrauchtwagen sucht, landet früher oder später dort – und das aus gutem Grund.
Aktuell stehen auf Mobile.de rund 1,41 Millionen Pkw zum Kauf (Stand: Februar 2025). Das ist fast doppelt so viel wie beim nächsten Mitbewerber AutoScout24 mit rund 810.000 Fahrzeugen. Diese schiere Masse macht einen entscheidenden Unterschied: Mehr Angebote bedeuten mehr Vergleichsmöglichkeiten, realistischere Preisfindung und bessere Chancen, genau das Fahrzeug zu finden, das zu deinem Budget und deinen Anforderungen passt.
Die Nutzerzahlen unterstreichen die Marktstellung eindrucksvoll. Rund 57 Millionen Menschen besuchen Mobile.de monatlich in Deutschland. Im gesamten Jahr 2024 verzeichnete die Plattform 114,2 Millionen Visits – ein Wachstum von knapp 7 % gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig stiegen die Händleranfragen über Mobile.de um mehr als ein Fünftel: +20,5 % im Jahr 2024. Das zeigt, dass die Plattform nicht stagniert, sondern aktiv wächst.
Das Angebot teilt sich in zwei große Gruppen auf. Etwa 80 % der Fahrzeuge stammen von gewerblichen Händlern, rund 20 % von Privatverkäufern. Das bedeutet: Von den 1,41 Millionen Pkw kommen ca. 1,1 Millionen aus dem Handel und ca. 300.000 aus privater Hand. Für dich als Käufer ist diese Unterscheidung wichtig – denn Händler- und Privatkauf unterscheiden sich erheblich in Sachen Gewährleistung, Risiko und Preis. Dazu später mehr.
Ein weiteres Zeichen für die Stärke der Plattform: Die durchschnittliche Verkaufsquote für Händler lag 2024 bei 54,2 %. Mehr als jedes zweite inserierte Fahrzeug wurde also tatsächlich über Mobile.de verkauft. Das spricht für eine hohe Kaufbereitschaft der Nutzer und eine gute Passgenauigkeit zwischen Angebot und Nachfrage.
Mobile.de betreibt außerdem über 600 Ankaufstationen in ganz Deutschland, die Fahrzeuge direkt ankaufen und den Abmeldeservice übernehmen. Für Käufer ist das weniger relevant, aber es zeigt, wie tief die Plattform im gesamten Fahrzeugmarkt verwurzelt ist. Dieser Ratgeber führt dich durch alle wichtigen Aspekte: Plattformvergleich, Preisentwicklung, Kauf beim Händler vs. privat, Sicherheitstipps und den richtigen Kaufzeitpunkt.
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Verfügbare Fahrzeuge ansehenAngebotsvergleich: Mobile.de vs. AutoScout24 und andere Plattformen
Nicht jede Fahrzeugbörse ist gleich. Bevor du dich festlegst, lohnt ein kurzer Blick auf die Konkurrenz – denn je nach Fahrzeugtyp und Budget kann die Wahl der Plattform bares Geld sparen oder dir schlicht mehr Auswahl bieten.
Die folgende Tabelle zeigt den Stand vom Februar 2025 (Quelle: Finanztip):
| Plattform | Gesamt Pkw | Händlerwagen | Privatwagen | Stärke |
|---|---|---|---|---|
| Mobile.de | 1.410.000 | 1.100.000 | 300.000 | Reichweite, Standardgebrauchtwagen |
| AutoScout24 | 810.000 | 730.000 | 80.000 | Premium, Neuwagen, Europa |
| Kleinanzeigen.de | 690.000 | 280.000 | 410.000 | Privatangebote, günstige Fahrzeuge |
| Hey.car | 260.000 | 260.000 | – | Geprüfte Händlerfahrzeuge |
| Pkw.de | 130.000 | 130.000 | – | Händlerfokus, kleineres Angebot |
Mobile.de dominiert klar bei der Gesamtanzahl und der Reichweite. Mit 57 Millionen monatlichen Nutzern hat die Plattform fast doppelt so viel Traffic wie AutoScout24 mit rund 30 Millionen. Das bedeutet: Fahrzeuge werden auf Mobile.de schneller gesehen und schneller verkauft.
AutoScout24 punktet dagegen im mittleren bis höheren Preissegment und ist europaweit stärker vernetzt. Wer einen Jahreswagen oder ein Premiumfahrzeug sucht, findet dort oft günstigere Preise als auf Mobile.de. Das Preisniveau auf Mobile.de ist tendenziell etwas höher – dafür ist die Auswahl deutlich größer.
Kleinanzeigen.de ist interessant, wenn du gezielt Privatangebote suchst. Mit 410.000 Privatwagen überbietet die Plattform sogar Mobile.de (300.000 Privatangebote) in diesem Segment. Allerdings fehlt dort jede Qualitätskontrolle, und das Betrugsrisiko ist höher. Hey.car und Pkw.de sind reine Händlerplattformen mit deutlich kleinerem Angebot.
Unsere Empfehlung: Für den klassischen Gebrauchtwagenkauf in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern – ob VW Golf, Ford Focus, Opel Astra, Hyundai i30 oder Skoda Octavia – ist Mobile.de die erste Wahl. Für Premiumfahrzeuge lohnt ein Parallelcheck auf AutoScout24. Wer ein sehr günstiges Fahrzeug unter 5.000 Euro sucht, kann zusätzlich Kleinanzeigen.de einbeziehen, sollte aber besonders sorgfältig prüfen.
Preisentwicklung: Was kostet ein Gebrauchtwagen auf Mobile.de?
Der Durchschnittspreis für einen Gebrauchtwagen auf Mobile.de lag 2024 konstant um die 32.500 bis 32.700 Euro. Das klingt viel – ist aber der Mittelwert über alle Segmente von Kleinwagen bis Sportwagen. Für deine Kaufentscheidung sind die Segmentpreise viel relevanter.
Durchschnittliche Gebrauchtwagenpreise auf Mobile.de 2024
Von Januar bis Juli 2024 sanken die Durchschnittspreise leicht von 32.703 € auf 32.487 € – ein Rückgang von rund 216 Euro oder 0,7 %. Das klingt marginal, verbirgt aber deutliche Unterschiede zwischen den Segmenten.
Besonders interessant für Käufer sind die Segmentpreise aus dem Mobile.de Autobarometer März 2024:
- Sportwagen: Ø 94.270 € – das einzige Segment mit einem Preisanstieg zum Vorjahr (+2,4 %). Wer einen Porsche, einen BMW M oder einen Mercedes AMG sucht, muss 2024 tiefer in die Tasche greifen als noch 2023.
- Oberklasse: Ø 71.489 € – hier gab es den zweitstärksten Rückgang mit −8,3 % gegenüber dem Vorjahr. Für Käufer von Fahrzeugen wie einer S-Klasse oder einem BMW 7er ist das eine echte Chance.
- Obere Mittelklasse: Leichter Anstieg von +1,5 % gegenüber dem Vormonat – das Segment bleibt gefragt.
- Minis/Kleinstwagen: Ø 12.976 € – mit −6,1 % gegenüber dem Vorjahr der stärkste Preisrückgang aller Segmente. Wer einen günstigen Stadtflitzer sucht, findet 2024 bessere Preise als zuvor.
Das durchschnittliche Fahrzeug auf Mobile.de ist 44,7 Monate alt (ca. 3,7 Jahre) und hat 52.504 Kilometer auf dem Tacho. Das ist ein solider Gebrauchtwagen mit noch viel Restlaufzeit – vorausgesetzt, Wartung und Pflege stimmen.
Was bedeutet das für dich als Käufer? Wenn du ein Fahrzeug der Oberklasse oder einen Kleinwagen suchst, ist der Markt 2024 günstiger als in den Vorjahren. Bei Sportwagen solltest du dagegen nicht auf sinkende Preise warten – der Trend zeigt nach oben. Für das Standardsegment (Kompakt, Mittelklasse, SUV) sind die Preise stabil mit leicht sinkender Tendenz.
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Privatkauf vs. Händlerkauf: Was ist die bessere Wahl?
Diese Frage stellen sich fast alle Gebrauchtwagenkäufer. Die kurze Antwort: Es kommt auf deine Risikobereitschaft und dein Budget an. Beide Wege haben klare Vor- und Nachteile.
| Kriterium | Privatkauf | Händlerkauf |
|---|---|---|
| Preisniveau | Ca. 10–20 % günstiger | Höher, aber transparent |
| Gewährleistung | Keine (vertraglich ausgeschlossen) | Mindestens 1 Jahr gesetzlich |
| Fahrzeugprüfung | Eigenverantwortung des Käufers | Vor Verkauf geprüft und gewartet |
| Verhandlungsspielraum | 5–15 % Nachlass realistisch | 3–8 %, oft Zugeständnisse bei Extras |
| Finanzierung | Nicht verfügbar | Häufig angeboten |
| Inzahlungnahme | Nein | Häufig möglich |
| Formalitäten | Käufer und Verkäufer selbst | Händler übernimmt vieles |
Der Privatkauf ist verlockend, weil er günstiger ist. Realistische Ersparnisse liegen bei 10 bis 20 % gegenüber vergleichbaren Händlerfahrzeugen. Dazu kommt ein Verhandlungsspielraum von 5 bis 15 % – privat sind Verkäufer oft flexibler, weil sie kein Geschäftsmodell zu schützen haben.
Der entscheidende Haken: Keine Gewährleistung. Privatverkäufer schließen sie im Kaufvertrag aus – „gekauft wie gesehen“. Taucht nach dem Kauf ein Mangel auf, trägst du die Kosten selbst. Die einzige Ausnahme: Der Verkäufer hat einen Mangel vorsätzlich verschwiegen. Das ist aber schwer nachzuweisen.
Noch ein kritischer Punkt: Laut TÜV ist jeder dritte Gebrauchtwagen von Tachomanipulation betroffen. Beim Privatkauf hast du keine Instanz, die das für dich geprüft hat. Du musst Scheckheft, Wartungsbelege und Kilometerstand selbst kritisch hinterfragen – oder ein unabhängiges Gutachten in Auftrag geben.
Der Händlerkauf kostet mehr, bietet aber echte Sicherheit. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Gewährleistung von mindestens 12 Monaten (Händler dürfen die gesetzlichen 2 Jahre auf 1 Jahr verkürzen, aber nicht weiter). Fahrzeuge werden vor dem Verkauf geprüft und gewartet. Viele Händler bieten zusätzlich Garantiepakete, Finanzierung und die Inzahlungnahme deines Altfahrzeugs an.
Unsere Empfehlung je nach Profil:
- Wenig Erfahrung mit Autos: Kaufe beim Händler. Die Gewährleistung und geprüfte Fahrzeuge schützen dich vor teuren Überraschungen.
- Technisch versiert, knappes Budget: Privatkauf kann sich lohnen – aber immer mit unabhängiger Prüfung (DEKRA, TÜV) vor dem Kauf.
- Erstes Auto oder Fahrzeug für Fahranfänger: Händlerkauf, weil Formalitäten einfacher und Fahrzeuge verlässlicher sind.
Schritt für Schritt: So kaufst du sicher auf Mobile.de
Ein Gebrauchtwagen ist eine große Investition. Mit dem richtigen Vorgehen minimierst du das Risiko und findest das passende Fahrzeug zum fairen Preis. Hier ist der bewährte Ablauf.
1. Suche gezielt mit Filtern
Mobile.de bietet umfangreiche Suchfilter. Nutze sie konsequent: Marke, Modell, Preis, Kilometerstand, Erstzulassung, Kraftstoffart, Getriebe und Standort. Wer in Rostock oder Umgebung sucht, kann den Umkreis auf 50 bis 100 km setzen und spart sich lange Anfahrten. Setze realistische Obergrenzen – ein Toyota Yaris mit 60.000 km für 4.000 Euro ist unrealistisch und oft ein Warnsignal.
2. Fahrzeughistorie anfordern
Bevor du zum Besichtigungstermin fährst, frage nach: Scheckheft (lückenlos?), Wartungsbelegen, HU-Bericht und Anzahl der Vorbesitzer. Ein Fahrzeug mit vollständigem Scheckheft ist wertvoller und vertrauenswürdiger. Für eine detaillierte Fahrzeughistorie empfehlen sich kostenpflichtige Dienste wie Carfax – besonders bei Importfahrzeugen sinnvoll.
3. Probefahrt vereinbaren und nutzen
Keine Ausnahmen: Immer Probefahrt machen. Achte auf ungewöhnliche Geräusche (Klopfen, Schleifen, Pfeifen), Vibrationen, das Ansprechverhalten der Bremsen und ob alle elektronischen Funktionen arbeiten. Teste auch Klimaanlage, Fensterheber und Infotainment. Fahre mindestens 15 bis 20 Minuten – kurze Runden reichen nicht.
4. Unabhängige Fahrzeugprüfung
Für Fahrzeuge über 5.000 Euro lohnt sich ein DEKRA- oder TÜV-Gutachten. Kosten: ca. 100 bis 150 Euro. Das ist gut investiertes Geld, wenn es dir eine teure Reparatur erspart. Unsere Werkstattprofis in Rostock empfehlen: Lass immer die Karosserie auf Unfallschäden prüfen – lackierte Stellen und ungleichmäßige Spaltmaße sind häufige Hinweise.
5. Kaufvertrag richtig aufsetzen
Beim Händlerkauf erhältst du einen standardisierten Vertrag. Lies ihn genau – insbesondere die Gewährleistungsklauseln. Beim Privatkauf nutze einen Muster-Kaufvertrag (z. B. vom ADAC). Alle bekannten Mängel müssen schriftlich festgehalten werden. Fehlt ein Mangel im Vertrag, kann der Verkäufer später nicht behaupten, er habe ihn offenbart.
6. Bezahlung sicher abwickeln
Beim Händler: Überweisung oder Finanzierung, kein Problem. Beim Privatkauf: Barzahlung oder Überweisung direkt bei der Übergabe. Niemals Vorauszahlungen leisten – weder per Bargeldtransfer noch per Kryptowährung. Mobile.de bietet keinen Treuhandservice für private Transaktionen.
7. Ummeldung und Versicherung
Nach dem Kauf musst du das Fahrzeug auf dich ummelden. Beim Händler übernimmt er oft die Abmeldung des Vorbesitzers. Du benötigst: Personalausweis, Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief, SEPA-Lastschriftmandat für die KFZ-Steuer und eine Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer). Schließe die Versicherung ab, bevor du das Fahrzeug bewegst.
Betrug erkennen und vermeiden: Sicherheit beim Online-Autokauf
Online-Fahrzeugbörsen sind praktisch – aber sie ziehen leider auch Betrüger an. Auf Mobile.de selbst sind die meisten Angebote seriös, aber du solltest die typischen Warnsignale kennen. Wer sie erkennt, schützt sich effektiv.
Warnsignal 1: Preis deutlich unter Marktwert
Ein drei Jahre alter VW Passat mit 50.000 km für 8.000 Euro? Das klingt verlockend – ist aber fast immer eine Falle. Betrüger locken mit unrealistisch günstigen Preisen. Vergleiche jeden Preis mit ähnlichen Angeboten auf Mobile.de. Liegt ein Angebot mehr als 20 bis 25 % unter dem Marktdurchschnitt, ist Vorsicht angebracht.
Warnsignal 2: Drängen auf Vorauszahlung
Kein seriöser Privatverkäufer verlangt eine Anzahlung per Western Union, MoneyGram oder Kryptowährung, bevor du das Fahrzeug gesehen hast. Diese Zahlungsmethoden sind nicht rückholbar. Sobald jemand auf Vorauszahlung drängt, brich den Kontakt ab.
Warnsignal 3: Kommunikation wird verlagert
Betrüger versuchen oft, die Kommunikation schnell von Mobile.de auf WhatsApp oder eine externe E-Mail-Adresse zu verlagern. So umgehen sie die Sicherheitsmechanismen der Plattform. Bleibe so lange wie möglich im Mobile.de-Nachrichtensystem.
Warnsignal 4: Kein persönliches Treffen möglich
„Das Fahrzeug steht gerade im Ausland“ oder „Ich bin beruflich unterwegs, schicke dir das Auto per Spedition“ – klassische Betrugsszenarien. Ein seriöser Verkäufer ermöglicht immer eine persönliche Besichtigung. Kaufe kein Fahrzeug, das du nicht selbst gesehen und gefahren hast.
Tachomanipulation: Ein unterschätztes Risiko
Laut TÜV ist jeder dritte Gebrauchtwagen von Tachomanipulation betroffen. Das ist eine erschreckend hohe Zahl. Gegenmaßnahmen: Scheckheft und alle Wartungsbelege auf Konsistenz prüfen. Stimmen die eingetragenen Kilometer mit dem aktuellen Stand überein? Gibt es Lücken in der Wartungshistorie? Ein unabhängiges Gutachten kann Manipulationen oft aufdecken.
Praktische Checkliste zur Betrugsprävention
- Preis prüfen: Mit 3–5 vergleichbaren Angeboten auf Mobile.de vergleichen
- Kommunikation: Im Mobile.de-System bleiben, keine externen Zahlungen
- Persönliche Besichtigung: Immer vor Ort, niemals blind kaufen
- Fahrzeugdokumente: Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief, Scheckheft im Original prüfen
- Kilometerstand: Wartungsbelege und Scheckheft auf Konsistenz prüfen
- Zahlung: Erst bei Übergabe, keine Vorauszahlungen
- Verdacht melden: Mobile.de hat eine Meldestelle für verdächtige Angebote
Standtage und Marktdynamik: Wann ist der beste Kaufzeitpunkt?
Wann kauft man am günstigsten? Die Antwort liegt im Mobile.de Autobarometer: Die sogenannten Standtage – also wie lange ein Fahrzeug durchschnittlich inseriert ist, bevor es verkauft wird – sind ein zuverlässiger Indikator für die Marktdynamik.
Die Entwicklung 2024 zeigt einen klaren Trend:
- Februar 2024: Ø 100,5 Standtage – Fahrzeuge standen über 100 Tage im Angebot
- März 2024: Ø 96,6 Standtage – erstmals wieder unter der 100-Tage-Marke (−3,8 %)
- Juli 2024: Ø 92,9 Standtage – weiterer Rückgang (−2,2 % gegenüber Vormonat)
Was bedeutet das? Sinkende Standtage zeigen, dass der Markt anzieht. Fahrzeuge werden schneller verkauft – das bedeutet weniger Verhandlungsspielraum für Käufer. Wenn Standtage hoch sind (wie im Winter), haben Verkäufer mehr Druck, und du kannst besser verhandeln.
Die Verkaufsquote von 54,2 % für Händler im Jahr 2024 unterstreicht das: Mehr als jedes zweite Fahrzeug wurde tatsächlich verkauft. Das ist ein aktiver Markt – kein Überangebot, das Käufern automatisch Vorteile bringt.
Saisonale Kauftipps
Der Gebrauchtwagenmarkt hat saisonale Muster, die du nutzen kannst:
- Winter (November–Februar): Geringere Nachfrage, höhere Standtage, bessere Verhandlungsposition. Ideal für Cabrios und Sportwagen – kaum jemand kauft sie im Winter, Preise sind oft niedriger.
- Frühjahr (März–Mai): Nachfrage steigt, Standtage sinken. Gute Auswahl, aber weniger Verhandlungsspielraum.
- Sommer (Juni–August): Hohe Nachfrage bei SUVs und Kombis (Urlaubssaison). Für Kleinwagen oft gute Preise, weil viele Käufer größere Fahrzeuge bevorzugen.
- Herbst (September–Oktober): Viele Händler erneuern ihren Bestand, gute Auswahl an Jahreswagen und Vorführfahrzeugen.
Segmentspezifische Empfehlungen
Sportwagen kaufst du am besten im Winter – Preise sind saisonal niedriger, und die Nachfrage ist gering. Kleinwagen und Stadtfahrzeuge sind das ganze Jahr gefragt, aber im Herbst oft günstiger. Für SUVs gilt: Frühjahr und Sommer sind teuer, Herbst und Winter günstiger.
Für Käufer in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern gilt zusätzlich: Die Region hat eine starke Pendlerkultur und viele Familien. Kombis und SUVs sind hier besonders gefragt – wer flexibel ist, findet im Winter oft echte Schnäppchen bei gut gepflegten Fahrzeugen von VW, Ford, Skoda oder Kia.
Fazit: Mobile.de ist die erste Anlaufstelle für jeden Gebrauchtwagenkauf in Deutschland. Die Kombination aus größtem Angebot, transparenten Marktdaten und einer aktiven Käufer- und Verkäufercommunity macht die Plattform unersetzlich. Nutze die Marktdaten des Autobarometers, kaufe zum richtigen Zeitpunkt und gehe mit der richtigen Vorbereitung in jede Besichtigung.
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- Eigene Meisterwerkstatt: Jeder Gebrauchtwagen wird vor dem Verkauf durchgecheckt und aufbereitet
- Händler-Gewährleistung: mindestens 12 Monate gesetzliche Gewährleistung auf jeden Gebrauchten
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Häufige Fragen zum Gebrauchtwagenkauf auf Mobile.de
Wie viele Fahrzeuge stehen auf Mobile.de zum Kauf?
Rund 1,41 Millionen Pkw (Stand: Februar 2025), davon ca. 1,1 Millionen von Händlern und ca. 300.000 von Privatverkäufern. Mobile.de ist damit Deutschlands größter Online-Fahrzeugmarkt – fast doppelt so groß wie AutoScout24.
Was kostet ein Gebrauchtwagen auf Mobile.de im Durchschnitt?
Im Jahr 2024 lag der Durchschnittspreis zwischen 32.487 € (Juli) und 32.706 € (Februar). Das ist der Mittelwert über alle Segmente – von Kleinstwagen ab ca. 13.000 € bis Sportwagen mit über 94.000 €.
Lohnt sich der Kauf beim Händler oder von privat?
Privatkauf ist ca. 10–20 % günstiger, bietet aber keine Gewährleistung. Der Händlerkauf kostet mehr, schützt dich aber mit mindestens 12 Monaten gesetzlicher Gewährleistung und geprüften Fahrzeugen. Für Käufer ohne technisches Know-how empfiehlt sich der Händler.
Wie erkenne ich Betrug auf Mobile.de?
Typische Warnsignale: Preis deutlich unter Marktwert, Drängen auf Vorauszahlung per Western Union oder MoneyGram, Verlagerung auf WhatsApp/E-Mail, kein persönliches Treffen möglich. Mobile.de bietet keinen Treuhandservice für private Transaktionen – zahle erst bei Übergabe.
Wann ist der beste Zeitpunkt, einen Gebrauchtwagen zu kaufen?
Im Winter (November–Februar) sind Standtage am höchsten und Verkäufer verhandlungsbereiter. Cabrios und Sportwagen sind saisonal günstig. Im Herbst erneuern viele Händler ihren Bestand – ideal für Jahreswagen und Vorführfahrzeuge.
Wie hoch ist der durchschnittliche Kilometerstand bei Gebrauchtwagen auf Mobile.de?
Das durchschnittliche Fahrzeug auf Mobile.de hat 52.504 km bei einem Alter von ca. 44,7 Monaten (rund 3,7 Jahre). Das entspricht einer jährlichen Laufleistung von ca. 14.000 km – ein typischer Pendlerwert.
Ist Mobile.de oder AutoScout24 besser für Gebrauchtwagenkäufer?
Mobile.de bietet mit 1,41 Millionen Pkw fast doppelt so viel Auswahl wie AutoScout24 (810.000). Für Standardgebrauchtwagen ist Mobile.de die erste Wahl. AutoScout24 punktet im Premium- und Neuwagensegment sowie bei europaweiter Suche.
