Familienauto 2026: Kombi, SUV oder Van – der große Vergleich
Das beste Familienauto gibt es nicht – aber das richtige für deine Familie schon. Ob Kombi, SUV oder Van hängt von Kinderzahl, Kofferraumvolumen, Isofix-Bedarf und Budget ab. Dieser Ratgeber liefert dir alle Zahlen, die du für eine fundierte Kaufentscheidung brauchst: Kofferraumwerte nach Modell, Isofix-Plätze im Vergleich, Euro-NCAP-Bewertungen und aktuelle Gebrauchtpreise. Wir bei Autohaus Dethloff in Rostock sehen täglich, welche Modelle Familien aus Mecklenburg-Vorpommern wirklich zufriedenstellen – und welche Fragen vor dem Kauf am häufigsten gestellt werden.
Welcher Fahrzeugtyp passt zur Familie? Kombi, SUV, Van & Co. im Überblick
Bevor du konkrete Modelle vergleichst, lohnt ein Blick auf die fünf Fahrzeugklassen, die für Familien relevant sind. Jede hat klare Stärken – und jede passt zu einem anderen Nutzungsprofil.
Kombi: der Klassiker mit niedrigem Verbrauch
Der Kombi ist seit Jahrzehnten das meistgekaufte Familienauto in Deutschland. Er bietet eine lange Heckklappe, eine niedrige Ladekante und eine flache Karosserie mit guter Aerodynamik. Das spart Sprit. Typische Kofferraumvolumen liegen zwischen 450 und 695 Litern – bei umgeklappten Rücksitzen oft über 1.900 Liter. Sitzplätze: meist 5, Siebensitzer-Varianten sind selten. Für Familien mit zwei Kindern, einem Kinderwagen und Urlaubsgepäck ist der Kombi oft die wirtschaftlichste Wahl.
Van und Großraumlimousine: maximale Variabilität
Vans wie der VW Touran, Ford Galaxy oder VW Sharan bieten hohes Platzangebot und variable Sitzkonfigurationen. Schiebetüren sind ein großer Alltagsvorteil – besonders in engen Parklücken, wenn du Kinder anschnallst. Siebensitzer-Varianten sind bei Vans die Regel, nicht die Ausnahme. Das Kofferraumvolumen reicht je nach Konfiguration von rund 300 Litern (alle Sitze belegt) bis über 2.400 Liter. Für Familien mit drei oder mehr Kindern ist der Van oft die erste Wahl.
Hochdachkombi: der unterschätzte Kompromiss
Modelle wie der Citroën Berlingo oder der Opel Combo Life kombinieren kompakte Außenmaße mit überraschend viel Innenraum. Bei umgelegten Sitzen passen 1.000 bis 1.400 Liter ins Fahrzeug. Drei Kindersitze nebeneinander sind möglich. Der Hochdachkombi ist besonders für Stadtfamilien interessant, die wenig Parkraum haben, aber viel Platz brauchen.
SUV: erhöhte Sitzposition, mehr Bodenfreiheit
SUVs sind seit Jahren die meistverkaufte Fahrzeugklasse in Europa. Die erhöhte Sitzposition verbessert die Übersicht, Allradantrieb ist optional verfügbar. Kofferraumvolumen variiert stark: von rund 300 Litern bei kompakten Modellen bis zu 986 Litern beim Land Rover Discovery. Der Nachteil: SUVs sind im Schnitt 250 kg schwerer als vergleichbare Kombis und verbrauchen als Benziner ca. 8 bis 12 Liter pro 100 km. Siebensitzer-Varianten gibt es bei Škoda Kodiaq, Kia EV9 oder Audi Q7.
Kleinbus: wenn Platz wirklich keine Rolle spielen soll
Fahrzeuge wie die Mercedes-Benz V-Klasse, der VW T6 oder der Renault Trafic bieten das größte Raumangebot überhaupt. Bei ausgebauten Sitzen fasst die V-Klasse bis zu 5.010 Liter. Diese Klasse ist ideal für Großfamilien, Familien mit Hund und viel Ausrüstung oder alle, die gelegentlich auch Freunde mitnehmen. Der Preis und der Verbrauch sind entsprechend höher.
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Aktuelle Familienautos im Bestand – Vans, Kombis und SUV
Verfügbare Fahrzeuge ansehenKofferraumvolumen im Vergleich: Welches Familienauto bietet am meisten Platz?
Der Kofferraum ist für die meisten Familien das wichtigste Kaufkriterium. Kinderwagen, Sporttaschen, Urlaubskoffer – der Bedarf ist real. Hier sind die konkreten Werte der relevantesten Modelle.
Kombis: mehr Volumen als ihr Ruf
Kombis werden oft unterschätzt. Der Škoda Superb Combi bietet 660 Liter normal und bis zu 1.950 Liter bei umgeklappten Rücksitzen – genauso viel wie das Mercedes E-Klasse T-Modell. Der VW Passat Variant kommt auf 650 bis 690 Liter normal und 1.920 Liter maximal. Selbst der kompaktere VW Golf Variant fasst noch 610 Liter. Ein weiterer Vorteil: Die Ladekante liegt beim Kombi rund 10 cm niedriger als beim SUV. Das macht einen echten Unterschied, wenn du schwere Koffer oder einen Kinderwagen einlädst.
SUVs: große Spanne, große Unterschiede
Bei SUVs variiert das Volumen stark. Der Škoda Kodiaq bietet 655 bis 720 Liter normal und bis zu 2.105 Liter maximal – damit schlägt er viele Kombis. Der Kia EV9 kommt auf 760 Liter normal und bis zu 2.408 Liter maximal. Kompakte SUVs hingegen liegen oft unter 500 Litern. Wer einen SUV als Familienauto kauft, sollte also gezielt auf Modelle mit großem Kofferraum achten und nicht pauschal auf die Klasse vertrauen.
Vans: die Platzkönige
Beim Kofferraumvolumen führen Vans und Kleinbusse die Rangliste an. Der VW Sharan fasst maximal 2.430 Liter, der Ford Galaxy bis zu 2.339 Liter. Die Mercedes-Benz V-Klasse sprengt alle Kategorien: Bei ausgebauten Sitzen sind es 5.010 Liter. Selbst der günstige Dacia Jogger kommt als 5-Sitzer auf 607 bis 712 Liter normal und 1.819 Liter maximal – ein bemerkenswertes Preis-Raum-Verhältnis.
Ladekante: der unterschätzte Faktor
Viele Familien denken beim Kofferraum nur ans Volumen. Die Ladekantenhöhe ist mindestens genauso wichtig. Kombis liegen hier rund 10 cm niedriger als SUVs. Das klingt wenig – aber wer täglich einen schweren Kinderwagen einlädt, merkt den Unterschied sofort. Auch für ältere Familienmitglieder oder Menschen mit Rückenproblemen ist eine niedrige Ladekante ein echtes Argument.
| Modell | Normal (Liter) | Maximum (Liter) | Klasse |
|---|---|---|---|
| Mercedes-Benz V-Klasse | – | 5.010 | Kleinbus |
| VW Sharan | – | 2.430 | Van |
| Kia EV9 | 760 | 2.408 | SUV (Elektro) |
| Ford Galaxy | 300 | 2.339 | Van |
| Škoda Kodiaq | 655–720 | 2.105 | SUV |
| VW Touran (5-Sitzer) | 743–800 | 1.980 | Van |
| Škoda Superb Combi | 660 | 1.950 | Kombi |
| Mercedes E-Klasse T-Modell | 695–800 | 1.950 | Kombi |
| VW Passat Variant | 650–690 | 1.920 | Kombi |
| Dacia Jogger (5-Sitzer) | 607–712 | 1.819 | Van |
| Ford Focus Turnier | 575–635 | 1.653 | Kombi |
| VW Golf Variant | 610 | 1.640 | Kombi |
| Tesla Model Y | 970 | – | SUV (Elektro) |
| Hyundai Ioniq 9 | 770 | – | SUV (Elektro) |
| Škoda Octavia Combi | 590–640 | 1.700–1.950 | Kombi |
Sicherheit & Isofix: So schützen Familienautos Kinder am besten
Kein Kaufkriterium ist für Eltern wichtiger als die Sicherheit. Zwei Faktoren stehen dabei im Vordergrund: die Euro-NCAP-Crashtest-Bewertung und die Anzahl der Isofix-Halterungen.
Euro-NCAP: Was die Sterne bedeuten
Euro-NCAP testet Fahrzeuge in vier Kategorien: Erwachsenenschutz, Kinderschutz, Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer und Assistenzsysteme. Das Maximum sind 5 Sterne. Alle empfohlenen Familienautos in diesem Ratgeber – VW Passat, VW Touran, Ford Galaxy, Škoda Octavia, Volvo XC60, Mercedes-Benz GLC – haben 5 Sterne erreicht. Der VW Passat B8 erzielte dabei 85 % beim Erwachsenenschutz und 87 % beim Kinderschutz. Beim Gebrauchtwagenkauf gilt: Immer das konkrete Baujahr prüfen, da ältere Modelle vor einem Facelift unter Umständen schlechter abschneiden.
Isofix: Standard, aber nicht überall gleich
Isofix ist ein genormtes Befestigungssystem für Kindersitze. In modernen Familienautos ist es auf den äußeren Rücksitzen Standard. Entscheidend für Familien mit mehreren Kindern: Wie viele Isofix-Plätze hat das Fahrzeug insgesamt? VW Sharan und Seat Alhambra bieten jeweils 5 Isofix-Plätze – auch in der dritten Reihe. Der Ford Galaxy kommt ebenfalls auf 5. Kia EV9 und Škoda Kodiaq bieten je 4 Isofix-Plätze (Reihe 2 und 3). Wichtig: Isofix-Ausstattung variiert je nach Ausstattungslinie. Vor dem Kauf immer im Fahrzeugschein oder beim Händler konkret nachfragen.
Drei Kindersitze nebeneinander – welche Modelle das schaffen
Für Familien mit drei Kindern ist die Frage entscheidend: Passen drei Kindersitze nebeneinander in die zweite Reihe? Das schaffen Opel Zafira Life, Peugeot 5008, Citroën Berlingo, Ford S-Max und Mercedes-Benz V-Klasse. Diese Modelle bieten jeweils mindestens drei Isofix-Plätze nebeneinander. Hochdachkombis wie der Citroën Berlingo sind hier besonders praktisch: breite Türöffnungen, hohe Einstiegshöhe, drei Plätze in einer Reihe.
Schiebetüren als Sicherheitsbonus
Schiebetüren sind kein Luxus – sie sind ein echter Sicherheitsvorteil. In engen Parklücken öffnen sie sich parallel zur Fahrzeugseite, ohne andere Autos zu beschädigen. Noch wichtiger: Kinder können nicht aus Versehen eine schwere Tür gegen ein parkendes Fahrzeug drücken. Modelle mit Schiebetüren: VW Sharan, Seat Alhambra (beide mit elektrischen Schiebetüren), Ford Galaxy, Mercedes-Benz V-Klasse, Opel Zafira Life.
| Modell | Isofix-Plätze | Euro-NCAP | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| VW Sharan / Seat Alhambra | 5 | 5 Sterne | Auch 3. Reihe, elektr. Schiebetüren |
| Ford Galaxy | 5 | 5 Sterne | Siebensitzer, Schiebetüren |
| Kia EV9 | 4 | 5 Sterne | 2× Reihe 2, 2× Reihe 3 |
| Škoda Kodiaq | 4 | 5 Sterne | 7-Sitzer-Option verfügbar |
| Opel Zafira Life | 3+ | – | 3 nebeneinander möglich |
| Peugeot 5008 | 3+ | – | 3 nebeneinander möglich |
| Mercedes-Benz V-Klasse | 3+ | – | 3 nebeneinander, 7-Sitzer |
| VW Passat B8 | 2–3 | 5 Sterne (85 % / 87 %) | Kombi, sparsam |
| Škoda Octavia Combi | 2–3 | 5 Sterne | Günstig, zuverlässig |
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Kombi vs. SUV vs. Van: Stärken, Schwächen und der direkte Vergleich
Jetzt wird es konkret. Welche Klasse gewinnt in welcher Disziplin – und für wen lohnt sich was?
Verbrauch und Kosten: Kombi gewinnt deutlich
SUVs sind im Schnitt 250 kg schwerer als vergleichbare Kombis. Das hat direkte Auswirkungen auf den Verbrauch. Benzin-SUVs verbrauchen ca. 8 bis 12 Liter pro 100 km. Kombis liegen durch ihr geringeres Gewicht und die bessere Aerodynamik deutlich darunter. Kombis bauen 10 bis 20 cm flacher als SUVs – das reduziert die Stirnfläche und damit den Luftwiderstand spürbar. Über 15.000 km pro Jahr summiert sich das zu einem erheblichen Kostenunterschied. Wer den Rechner weiter unten nutzt, kann das für sein Fahrprofil konkret durchrechnen.
Alltagstauglichkeit: Van punktet mit Schiebetüren und Variabilität
Vans bieten das flexibelste Raumkonzept. Sitze lassen sich einzeln herausnehmen, umklappen oder verschieben. Schiebetüren erleichtern das Ein- und Aussteigen von Kindern erheblich – besonders in der Tiefgarage oder auf dem Supermarktparkplatz. Wer regelmäßig drei oder mehr Kindersitze braucht, kommt am Van kaum vorbei. Der Nachteil: Vans sind weniger agil, haben einen größeren Wendekreis und wirken auf schmalen Straßen in Rostock oder auf Landstraßen in Mecklenburg-Vorpommern manchmal sperrig.
SUV: Übersicht und Allrad als echte Argumente
Die erhöhte Sitzposition des SUV ist kein Marketingversprechen – sie verbessert die Rundumsicht tatsächlich. Besonders beim Einparken und im Stadtverkehr ist das ein Vorteil. Allradantrieb ist bei vielen SUVs optional verfügbar und macht auf winterlichen Straßen oder unbefestigten Wegen einen Unterschied. Für Familien, die gelegentlich Anhänger ziehen oder ins Gelände fahren, ist der SUV die logische Wahl. Die höhere Ladekante bleibt aber ein Nachteil beim täglichen Beladen.
Empfehlungsmatrix nach Familienprofil
- 2 Kinder, Urlaubsreisen, Budget bewusst: Kombi (z. B. Škoda Octavia Combi, VW Passat Variant) – großer Kofferraum, niedrige Ladekante, sparsam
- 3+ Kinder, Kindersitze nebeneinander: Van (z. B. VW Sharan, Ford Galaxy, Mercedes-Benz V-Klasse) – 5 Isofix-Plätze, Schiebetüren, maximale Variabilität
- Familie mit Hund + Kinderwagen: Kombi oder großer Van – niedrige Ladekante, viel Stauraum
- Gelegentlich Gelände, Anhänger ziehen: SUV (z. B. Škoda Kodiaq, Kia Sportage) – Allrad, Bodenfreiheit, großer Kofferraum
- Größtes Raumangebot absolut: Mercedes-Benz V-Klasse (bis 5.010 Liter) oder VW Sharan (bis 2.430 Liter)
Durchschnittlicher Kofferraum nach Fahrzeugklasse (Richtwerte)
Zuverlässigkeit: Was sagt die ADAC Pannenstatistik 2025?
Ein günstiger Gebrauchtwagen nützt wenig, wenn er häufig in der Werkstatt steht. Die ADAC Pannenstatistik 2025 ist die umfangreichste Zuverlässigkeitsstudie für den deutschen Markt – und liefert klare Orientierung.
Methodik und Umfang
Der ADAC hat für die Pannenstatistik 2025 insgesamt 159 Modellreihen von rund 20 Marken ausgewertet. Berücksichtigt wurden Fahrzeuge mit Erstzulassung zwischen 2015 und 2022. Die häufigste Pannenursache über alle Klassen hinweg: die Starterbatterie. Das klingt banal, hat aber eine praktische Konsequenz: Bei jedem Gebrauchtwagenkauf lohnt es sich, die Batterie prüfen zu lassen – das kostet wenig und spart viel Ärger.
Zuverlässige Modelle im Familienkontext
Besonders gut schneiden in der Pannenstatistik ab: Škoda Fabia, Škoda Kamiq, Škoda Yeti, VW Polo, VW T-Cross, VW Taigo, Seat Arona, Seat Ibiza, Suzuki Swift, Suzuki Vitara, Mazda 2, Mazda CX-3, Opel Crossland, Renault Zoé, BMW i3 und Audi A1. In der Mittelklasse zeigen sich MINI und Audi A4 bei jungen Fahrzeugen (bis 2 Jahre) als besonders pannensicher. Für Familien, die einen Gebrauchten mit möglichst wenig Werkstattbesuchen suchen, sind Modelle aus dem VW-Konzern (Škoda, Seat, VW) eine solide Wahl.
Modelle mit mehr Pannen – und was das bedeutet
Weniger gut abgeschnitten haben im Familienkontext: Ford Kuga (Baujahr 2021), Toyota RAV4 (2017–2022), Ford S-MAX (2016–2018), Opel Zafira (2015), Renault Scénic (2015, 2018–2019). Das bedeutet nicht, dass diese Fahrzeuge grundsätzlich ungeeignet sind. Es bedeutet: Bei diesen Modellen und Baujahren solltest du vor dem Kauf besonders sorgfältig prüfen – Scheckheft, TÜV-Bericht und eine Durchsicht in der Werkstatt sind Pflicht. Unsere Meisterwerkstatt in Rostock führt solche Checks regelmäßig durch.
TÜV-Report als Ergänzung
Die ADAC Pannenstatistik erfasst Pannen auf der Straße. Der TÜV-Report bewertet den technischen Zustand bei der Hauptuntersuchung. Beide Quellen zusammen geben ein vollständiges Bild. Für Familienautos gilt: Modelle mit guter Pannenstatistik und gutem TÜV-Report sind die sicherste Wahl beim Gebrauchtwagenkauf. Škoda und VW-Konzernmodelle punkten in beiden Statistiken regelmäßig.
Praktische Konsequenz für den Gebrauchtwagenkauf
Verlasse dich nicht allein auf das Baujahr oder den Kilometerstand. Ein Fahrzeug mit 100.000 km und lückenlosem Scheckheft ist oft zuverlässiger als ein jüngeres ohne Wartungsnachweis. Frag beim Händler immer nach der Servicehistorie – und lass das Fahrzeug vor dem Kauf in einer unabhängigen Werkstatt prüfen, wenn du unsicher bist.
Gebrauchtpreise & Empfehlungen unter 15.000 Euro
Gute Familienautos müssen nicht teuer sein. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt bekommst du für unter 15.000 Euro Fahrzeuge mit 5 NCAP-Sternen, großem Kofferraum und solider Zuverlässigkeit.
Die besten Gebrauchten unter 15.000 Euro im Überblick
| Modell | Ø Preis (€) | Ø km-Stand | Klasse / Stärke |
|---|---|---|---|
| Škoda Octavia Combi | ~11.000 € | – | Kombi, 5 NCAP-Sterne, sparsam |
| VW Touran (Gen. II, ab 2015) | 12.000–14.000 € | ~100.000 km | Van, 5 NCAP-Sterne, 7-Sitzer-Option |
| Ford Galaxy | ~13.500 € | ~110.000 km | Van, 5 Isofix, 5 NCAP-Sterne |
| Seat Alhambra | ~14.500 € | ~95.000 km | Van, 5 Isofix, elektr. Schiebetüren |
| Škoda Kodiaq | ~15.000 € | ~90.000 km | SUV, 4 Isofix, 7-Sitzer-Option |
| Ford Focus Turnier (ab 2018) | günstig | – | Kombi, kompakt, alltagstauglich |
| Kia Sportage (2019–2020) | unter 15.000 € | – | SUV, 5 NCAP-Sterne, zuverlässig |
| Toyota RAV4 Hybrid (2018–2019) | unter 15.000 € | – | SUV, Hybrid, sparsam |
| Audi Q5 (1. Gen., 2008–2016) | unter 15.000 € | – | SUV, Premium, Allrad |
Was beim Gebrauchtwagenkauf in Rostock zu beachten ist
Familien in Mecklenburg-Vorpommern fahren oft längere Strecken – zur Arbeit, zu den Großeltern, in den Urlaub an die Ostsee. Das bedeutet: Zuverlässigkeit und Verbrauch sind hier noch wichtiger als in der Stadt. Ein Kombi oder Van mit geprüftem Scheckheft und unter 100.000 km ist für diese Nutzung ideal. Wer ein Fahrzeug mit Anhängerkupplung sucht – für Boot, Fahrradträger oder Pferdeanhänger – findet im Bestand von Autohaus Dethloff regelmäßig entsprechende Modelle.
Worauf du beim Kauf konkret achten solltest
- Scheckheft: Lückenlose Wartungshistorie ist das wichtigste Qualitätsmerkmal
- TÜV-Restlaufzeit: Mindestens 12 Monate, besser 24 Monate
- Isofix prüfen: Direkt am Fahrzeug, nicht nur im Prospekt
- Kofferraummaß nachmessen: Kinderwagen oder Fahrrad vorab ausmessen und vergleichen
- Probefahrt mit Kindersitz: Einsteigen, anschnallen, Türöffnung testen
- Batterietest: Starterbatterie ist häufigste Pannenursache – kostet 20 € beim Check
Weiterführende Ratgeber
Aktuelle Fahrzeuge aus unserem Bestand in Rostock






Autohaus Dethloff – dein Autohaus in Rostock
- Zwei Standorte: Theodor-Körner-Str. 45, 18106 Rostock Evershagen & Hinrichsdorfer Str. 7f, 18146 Rostock Dierkow
- Eigene Meisterwerkstatt: Jeder Gebrauchtwagen wird vor dem Verkauf durchgecheckt und aufbereitet
- Händler-Gewährleistung: mindestens 12 Monate gesetzliche Gewährleistung auf jeden Gebrauchten
- Schnelle Antwort: Anfragen beantworten wir am selben Werktag
Häufige Fragen zum Familienauto
Was ist das beste Familienauto für unter 15.000 Euro?
Der Škoda Octavia Combi (ab ~11.000 €) und der VW Touran (ab ~12.000 €) sind die stärksten Empfehlungen: 5 Euro-NCAP-Sterne, großer Kofferraum, solide Pannenstatistik. Ford Galaxy und Seat Alhambra bieten mehr Isofix-Plätze für Familien mit drei Kindern.
Welches Familienauto hat den größten Kofferraum?
Absoluter Spitzenreiter ist die Mercedes-Benz V-Klasse mit bis zu 5.010 Litern bei ausgebauten Sitzen. Unter Kombis führen Škoda Superb Combi und Mercedes E-Klasse T-Modell mit je bis zu 1.950 Litern. Unter SUVs bietet der Land Rover Discovery 986 Liter normal.
Welches Auto bietet die meisten Isofix-Plätze?
VW Sharan, Seat Alhambra und Ford Galaxy bieten je 5 Isofix-Plätze – auch in der dritten Sitzreihe. Kia EV9 und Škoda Kodiaq kommen auf 4. Hochdachkombis wie Opel Zafira Life ermöglichen drei Kindersitze nebeneinander in Reihe zwei.
SUV oder Kombi als Familienauto – was ist besser?
Der Kombi ist sparsamer, agiler und hat eine niedrigere Ladekante. Der SUV bietet erhöhte Sitzposition, bessere Rundumsicht und Allrad-Option. Für die meisten Familien mit zwei Kindern ist der Kombi die wirtschaftlichere Wahl; SUVs lohnen sich bei Anhängerbetrieb oder Geländebedarf.
Welche Familienautos sind laut ADAC am zuverlässigsten?
Laut ADAC Pannenstatistik 2025 (159 Modellreihen) zählen Škoda Fabia, Škoda Kamiq, VW Polo, VW T-Cross, Seat Arona, Seat Ibiza, Suzuki Swift und Suzuki Vitara zu den zuverlässigsten Modellen. Weniger gut: Ford Kuga (2021), Toyota RAV4 (2017–2022), Ford S-MAX (2016–2018).
Welches Familienauto eignet sich für drei Kinder?
Für drei Kinder empfehlen sich Vans mit Schiebetüren und 5 Isofix-Plätzen: VW Sharan, Seat Alhambra, Ford Galaxy. Hochdachkombis wie Citroën Berlingo oder Opel Zafira Life ermöglichen drei Kindersitze nebeneinander. SUVs mit 7-Sitzer-Option: Škoda Kodiaq oder Kia EV9.
Was kostet ein gebrauchter VW Touran?
Vernünftige Exemplare der Generation II (ab 2015) mit unter 100.000 km und Scheckheft kosten ab ca. 12.000 Euro. Der Durchschnittspreis liegt bei rund 14.000 Euro. Der Touran bietet 5 Euro-NCAP-Sterne und eine 7-Sitzer-Option.
