Was kostet ein Auto im Monat? Alle Kosten 2026 im Überblick
Die wahren Autokosten: Was Halter systematisch unterschätzen
Ein Auto kostet im Monat im deutschen Durchschnitt 1.093 Euro – das zeigt die ADAC-Auswertung 2024. Die meisten Autofahrer tippen auf 300 bis 400 Euro. Diese Lücke ist kein Rechenfehler, sondern ein klassisches Wahrnehmungsproblem: Wir spüren den Sprit an der Zapfsäule. Den Wertverlust spüren wir erst beim Verkauf.
Studien zeigen, dass deutsche Autobesitzer ihre Gesamtkosten im Schnitt um bis zu 50 Prozent unterschätzen. Der Grund ist simpel: Viele Kosten fallen nicht monatlich als Rechnung ins Haus. Sie entstehen still – als schwindender Restwert, als Rücklage für den nächsten Reifensatz, als TÜV-Termin in zwei Jahren.
Um das vollständige Bild zu bekommen, hilft das Konzept der Total Cost of Ownership (TCO). TCO fasst alle Ausgaben über die gesamte Nutzungsdauer zusammen: Kaufpreis, laufender Betrieb und Wertverlust. Erst diese Zahl zeigt, was ein Auto wirklich kostet.
Die Kosten lassen sich in zwei Gruppen einteilen:
- Fixkosten fallen unabhängig davon an, wie viel du fährst: Kfz-Versicherung, Kfz-Steuer, TÜV/AU, Finanzierungs- oder Leasingrate, Wertverlust, Stellplatz oder Garage.
- Variable Betriebskosten steigen mit der Fahrleistung: Kraftstoff oder Strom, Wartung, Inspektionen, Reparaturen, Reifen, Bremsen, Parkgebühren.
Der mit Abstand größte Einzelposten ist der Wertverlust. Ein Neuwagen für 30.000 Euro verliert im ersten Jahr rund 6.000 Euro an Wert – das sind 500 Euro pro Monat allein durch Wertverlust, ohne einen Kilometer zu fahren. Dieser Betrag taucht in keiner monatlichen Abrechnung auf, ist aber real.
Laut ADAC-Auswertung 2024 kostet ein Auto im Gesamtdurchschnitt aller Klassen 1.093,41 Euro pro Monat bzw. 87,56 Cent pro Kilometer (Basis: 15.000 km/Jahr). Das klingt viel – und es ist viel. Wer ein Auto besitzt, sollte diese Zahl kennen, um sein Budget realistisch zu planen.
Wichtig zu verstehen: Diese Durchschnittszahl schließt teure Neuwagen und Oberklassefahrzeuge ein. Ein sparsam genutzter Gebrauchtwagen in der Kompaktklasse liegt deutlich darunter. Trotzdem: Selbst ein günstiger Kleinwagen kostet bei ehrlicher Rechnung mindestens 250 bis 420 Euro im Monat.
Wenn du wissen willst, was dein konkretes Fahrzeug kostet, nutze den Rechner weiter unten – dort kannst du alle Werte individuell eingeben und erhältst deine persönliche Monatskostenübersicht.
Gut zu wissen: Die ADAC-Zahl von 1.093 Euro/Monat ist ein Gesamtdurchschnitt über alle Fahrzeugklassen und Nutzungsprofile. Für einen Kleinwagen-Gebrauchtwagen mit 15.000 km/Jahr liegt die realistische Zahl bei 300 bis 450 Euro/Monat – immer noch deutlich mehr als die meisten Fahrer schätzen.
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Verfügbare Fahrzeuge ansehenMonatliche Kosten nach Fahrzeugklasse: Kleinwagen bis SUV im Vergleich
Wie viel ein Auto im Monat kostet, hängt stark von der Fahrzeugklasse ab. Ein VW Polo und ein BMW X3 liegen welten auseinander – nicht nur beim Kaufpreis, sondern bei jedem einzelnen Kostenblock. Die folgende Tabelle zeigt die realistischen Monatswerte inklusive Wertverlust, aber ohne Finanzierungsrate.
| Fahrzeugklasse | Kraftstoff | Versicherung | Steuer | Wartung | Wertverlust | Gesamt (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kleinwagen z. B. VW Polo, Opel Corsa, Skoda Fabia |
90 € | 30–70 € | 5 € | 30 € | 100–200 € | 250–420 € |
| Kompaktklasse z. B. VW Golf, Ford Focus, Hyundai i30 |
126 € | 50–90 € | 10 € | 40 € | 150–300 € | 420–680 € |
| Mittelklasse z. B. BMW 3er, Toyota Camry, Kia Stinger |
150 € | 60–100 € | 18 € | 50 € | 200–400 € | 500–800 € |
| SUV / Oberklasse z. B. BMW X3, Hyundai Tucson, Kia Sportage |
204 € | 80–120 € | 25 € | 60 € | 300–500 € | 680–1.200 € |
Basis: 1.000 km/Monat, Benzinpreis 1,80 €/l, Neuwagen-Wertverlust. Ohne Finanzierungsrate. Quellen: ADAC, autokostencheck.de, meinauto.de.
Was fällt auf? Der Wertverlust macht in jeder Klasse den größten Anteil aus. Bei einem Kleinwagen-Neuwagen sind es 100 bis 200 Euro monatlich, beim SUV schon 300 bis 500 Euro. Kraftstoff ist der zweitgrößte Posten – und der einzige, den die meisten Fahrer aktiv wahrnehmen.
Für Rostock und Mecklenburg-Vorpommern gilt: Wer täglich längere Strecken fährt – etwa zwischen Rostock und Güstrow oder Schwerin – kommt schnell auf 1.500 km pro Monat statt 1.000 km. Das erhöht die Kraftstoffkosten beim SUV auf rund 300 Euro monatlich.
Wichtig: Diese Zahlen gelten für Neuwagen. Bei einem gut gewählten Gebrauchtwagen sinkt vor allem der Wertverlust drastisch. Ein drei Jahre alter Kompaktwagen verliert nur noch rund 150 Euro pro Monat an Wert statt 225 Euro. Das ist ein entscheidender Vorteil des Gebrauchtwagenkaufs – dazu mehr im Abschnitt zum Vergleich weiter unten.
Die Kraftstoffkosten in der Tabelle basieren auf 1.000 km pro Monat und einem Benzinpreis von 1,80 Euro pro Liter. Wer mehr fährt oder einen Diesel nutzt (ca. 1,70 €/l), sollte die Werte entsprechend anpassen. Der Rechner weiter unten macht das automatisch für dich.
Rechner
Unterhaltskosten-Rechner: Was kostet dein Auto im Monat?
Ohne Wertverlust und Finanzierung – Richtwerte, die je nach Fahrzeug variieren.
Wertverlust: Der teuerste und unsichtbarste Kostenblock
Kein anderer Kostenblock beim Auto ist so groß und gleichzeitig so unsichtbar wie der Wertverlust. Er taucht in keiner monatlichen Rechnung auf – und genau deshalb wird er so konsequent ignoriert.
Dabei ist die Mathematik eindeutig: Ein Neuwagen verliert im ersten Jahr 20 bis 33 Prozent seines Kaufpreises. Bei einem 30.000-Euro-Fahrzeug sind das bis zu 9.900 Euro im ersten Jahr – oder umgerechnet 825 Euro pro Monat, nur durch Wertverlust. Selbst bei konservativeren 20 Prozent sind es noch 500 Euro monatlich.
Ein konkretes Beispiel aus der Praxis: Ein Neuwagen für 25.000 Euro verliert in den ersten drei Jahren rund 12.500 Euro an Wert. Das sind über 4.000 Euro pro Jahr – mehr als die meisten Fahrer für Kraftstoff ausgeben. Nach drei Jahren ist der Restwert auf etwa 50 Prozent des Kaufpreises gesunken, nach fünf Jahren auf 40 bis 50 Prozent.
Die gute Nachricht: Der Wertverlust verlangsamt sich mit dem Fahrzeugalter deutlich. Ein sieben Jahre alter Gebrauchtwagen für 15.000 Euro verliert nur noch rund 1.500 Euro pro Jahr – das sind 125 Euro pro Monat. Das ist viermal weniger als beim Neuwagen im ersten Jahr.
Wertverlust eines Neuwagens über die Zeit – Restwert in % des Kaufpreises
Was bedeutet das für deine Kaufentscheidung? Ganz konkret: Wer einen drei Jahre alten Gebrauchtwagen kauft, überlässt den steilsten Teil der Wertverlust-Kurve dem Erstkäufer. Du zahlst rund 50 Prozent des ursprünglichen Neupreises – und verlierst danach nur noch 5 bis 6 Prozent pro Jahr.
Zwischen 2016 und 2024 ist der Wertverlust als Kostenblock um 33,97 Prozent gestiegen – weil die Neuwagenpreise stark gestiegen sind. Höherer Kaufpreis bedeutet automatisch höherer absoluter Wertverlust, auch wenn der prozentuale Verlust gleich bleibt.
Strategien, um den Wertverlust zu minimieren:
- Gebrauchtwagen kaufen: Der stärkste Hebel. Ein 2–4 Jahre alter Wagen verliert deutlich langsamer an Wert.
- Wertstabile Modelle wählen: Manche Fahrzeuge halten ihren Wert besser – das lässt sich in Restwertlisten nachlesen.
- Fahrzeug gut pflegen: Scheckheft, Unfallfreiheit und Zustand beeinflussen den Wiederverkaufswert erheblich.
- Nicht zu früh verkaufen: Im zweiten und dritten Jahr ist der Wertverlust noch hoch. Wer länger fährt, verteilt die Kosten auf mehr Kilometer.
Alle Kostenpositionen im Detail: Versicherung, Steuer, Wartung & Co.
Neben dem Wertverlust gibt es eine Reihe weiterer Kostenblöcke, die sich monatlich summieren. Hier ist jeder Posten einzeln erklärt – mit konkreten Zahlen.
Kfz-Versicherung
Die Versicherung ist der sichtbarste Fixkostenblock. Haftpflicht allein kostet je nach Fahrzeugklasse, Schadensfreiheitsrabatt und Wohnort 20 bis 70 Euro pro Monat. Vollkasko – bei neueren Fahrzeugen fast immer sinnvoll – kommt auf 40 bis 120 Euro monatlich obendrauf.
Konkrete Richtwerte für 2024:
- Kleinwagen (z. B. Opel Corsa): Haftpflicht 20–40 €, Vollkasko 40–70 € pro Monat
- Kompaktklasse (z. B. Ford Focus): Haftpflicht 30–50 €, Vollkasko 60–90 € pro Monat
- SUV (z. B. Hyundai Tucson): Haftpflicht 40–70 €, Vollkasko 80–120 € pro Monat
Die Versicherungskosten sind zwischen 2015 und 2024 um 33,9 Prozent gestiegen. Wer seinen Tarif länger nicht verglichen hat, zahlt möglicherweise deutlich zu viel.
Kfz-Steuer
Die Kfz-Steuer richtet sich nach Hubraum, CO₂-Ausstoß und Erstzulassung. Sie ist im Vergleich zu anderen Kostenblöcken überschaubar:
- VW Polo 1.0 TSI: ca. 60 €/Jahr → ca. 5 €/Monat
- VW Golf 1.5 TSI: ca. 120 €/Jahr → ca. 10 €/Monat
- BMW X3 2.0 Diesel: ca. 300 €/Jahr → ca. 25 €/Monat
- Elektrofahrzeuge: 0 € Kfz-Steuer
Die Kfz-Steuer stieg zwischen 2015 und 2024 um 20,2 Prozent – der geringste Anstieg aller Kostenblöcke.
TÜV und Hauptuntersuchung
Die Hauptuntersuchung (HU) inklusive Abgasuntersuchung (AU) kostet rund 140 Euro alle zwei Jahre. Auf den Monat umgerechnet sind das ca. 6 Euro – ein kleiner Posten, aber einer, der gerne vergessen wird. Wer ein älteres Fahrzeug fährt, sollte außerdem mögliche Nachbesserungskosten vor dem TÜV einkalkulieren.
Wartung und Inspektionen
Regelmäßige Wartung ist kein optionaler Luxus – sie schützt den Fahrzeugwert und verhindert teure Folgeschäden. Die Werkstattkosten sind zwischen 2016 und 2024 um 48,14 Prozent gestiegen, was Fachkräftemangel und höhere Teilepreise widerspiegelt.
- Ölwechsel: 80–150 € je nach Hersteller und Intervall
- Reifen: 50–300 € pro Stück, Wechsel alle 3–5 Jahre (plus Wechselkosten)
- Monatliche Wartungsrücklage: Kleinwagen ca. 30 €, Kompaktklasse ca. 40 €, SUV ca. 60 €
Tipp: Lege monatlich einen festen Betrag als Wartungsrücklage zurück – auch wenn gerade keine Rechnung kommt. Für einen Kompaktwagen sind 40 bis 50 Euro pro Monat realistisch. So vermeidest du böse Überraschungen beim nächsten Werkstatttermin.
Kraftstoffkosten
Kraftstoff ist der variabelste Kostenblock – er hängt direkt von Fahrleistung, Fahrstil und Spritpreis ab. Basis der folgenden Werte: 1.000 km pro Monat, Benzin 1,80 €/l, Diesel 1,70 €/l.
- Kleinwagen (5–6 l/100 km): ca. 90 €/Monat
- Kompaktklasse (6–8 l/100 km): ca. 126 €/Monat
- SUV (8–12 l/100 km): ca. 204 €/Monat
Stellplatz und Garage
In Ballungsgebieten wie Rostock-Evershagen oder Rostock-Dierkow kostet ein Stellplatz oder eine Garage 50 bis 150 Euro pro Monat – das sind bis zu 1.800 Euro im Jahr. Wer auf dem Land wohnt und eine eigene Einfahrt hat, spart diesen Posten komplett. Parkgebühren in der Innenstadt können zusätzlich anfallen und stiegen zwischen 2015 und 2024 um 27,9 Prozent.
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Autokosten 2016 bis 2024: So stark sind die Preise gestiegen
Wer sein Auto-Budget seit einigen Jahren nicht angepasst hat, unterschätzt seine Kosten garantiert. Zwischen 2016 und 2024 sind die gesamten Unterhaltskosten laut ADAC-Auswertung um 32,56 Prozent gestiegen – das liegt deutlich über der allgemeinen Inflationsrate des gleichen Zeitraums.
Besonders stark gestiegen sind die Grundpreise für Neuwagen: +56,84 Prozent in acht Jahren. Das ist der stärkste Anstieg aller Kostenblöcke und erklärt, warum Neuwagen heute für viele Haushalte kaum noch erschwinglich sind. Wer 2016 einen Kompaktwagen für 20.000 Euro kaufte, zahlt heute für ein vergleichbares Modell rund 31.400 Euro.
Preissteigerung einzelner Autokosten-Blöcke von 2016 bis 2024
Die Betriebskosten – also Kraftstoff, Öl und Fahrzeugwäsche – stiegen um 52,58 Prozent. Das spiegelt die Energiepreisschocks der Jahre 2021 bis 2023 wider. Werkstattkosten legten um 48,14 Prozent zu – ein Wert, der Fachkräftemangel und stark gestiegene Ersatzteilpreise widerspiegelt.
Versicherungen und Wertverlust stiegen jeweils um rund 34 Prozent. Selbst die Kfz-Steuer, die politisch kaum angehoben wurde, legte durch höhere CO₂-Komponenten um 20,2 Prozent zu.
Den geringsten Anstieg verzeichneten die Fixkosten insgesamt mit +8,21 Prozent – weil Steuer und TÜV-Gebühren vergleichsweise stabil blieben.
Was bedeutet das für dich? Wer sein monatliches Auto-Budget zuletzt 2018 oder 2019 kalkuliert hat, sollte es dringend neu rechnen. Die Kosten sind in fast allen Bereichen deutlich gestiegen – und dieser Trend dürfte sich fortsetzen. Der Rechner weiter unten hilft dir, dein aktuelles Budget realistisch einzuschätzen.
Neuwagen vs. Gebrauchtwagen vs. Elektroauto: Was ist günstiger?
Diese Frage stellen sich viele Autofahrer – und die Antwort hängt stark davon ab, welche Kostenblöcke man betrachtet. Hier ist der direkte Vergleich.
Neuwagen: Hohe Kosten, aber volle Kontrolle
Ein Neuwagen in der Mittelklasse kostet inklusive Wertverlust im ersten Jahr bis zu 1.150 Euro pro Monat. Der Haupttreiber ist der steile Wertverlust: 20 bis 33 Prozent des Kaufpreises im ersten Jahr. Dazu kommen Vollkasko-Versicherung (fast immer sinnvoll bei Neuwagen), höhere Steuer bei größerem Hubraum und Finanzierungskosten.
Vorteile des Neuwagens: volle Herstellergarantie, neueste Sicherheitstechnik, keine versteckten Vorschäden. Nachteil: Der Wertverlust trifft dich am härtesten.
Gebrauchtwagen: Der kluge Mittelweg
Ein sieben Jahre alter Mittelklasse-Gebrauchtwagen kostet bei 10.000 km pro Jahr rund 500 Euro pro Monat – also weniger als die Hälfte eines vergleichbaren Neuwagens. Der Wertverlust ist auf 5 bis 6 Prozent pro Jahr gesunken. Dafür steigen die Werkstattkosten mit dem Fahrzeugalter.
Wer einen gut gepflegten Gebrauchtwagen kauft – am besten mit lückenlosem Scheckheft – bekommt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders attraktiv sind Fahrzeuge im Alter von 2 bis 4 Jahren: Der stärkste Wertverlust ist bereits eingepreist, aber Technik und Ausstattung sind noch aktuell.
Elektroauto: Günstig im Betrieb, teuer beim Kauf
Ein reales Beispiel aus der Community: Ein Opel Corsa-e kostet im reinen Betrieb nur rund 35 Euro pro Monat – Vollkasko 30,72 €, Strom ca. 30 €, THG-Bonus −26 €, Steuer 0 €. Das ist beeindruckend günstig.
Aber: Diese Zahl schließt weder Wertverlust noch Finanzierung ein. Der höhere Kaufpreis eines Elektroautos bedeutet auch einen höheren absoluten Wertverlust. Und die Versicherungskosten sind ähnlich hoch wie beim Verbrenner.
| Kostenart | Verbrenner Neuwagen | Verbrenner Gebrauchtwagen | Elektro (Opel Corsa-e) |
|---|---|---|---|
| Kraftstoff / Strom | ca. 90 € | ca. 90 € | ca. 30 € |
| Kfz-Steuer | ca. 5–10 € | ca. 5–10 € | 0 € |
| Versicherung (Vollkasko) | ca. 55 € | ca. 35 € | ca. 31 € |
| THG-Bonus | – | – | −26 € |
| Wertverlust (geschätzt) | 150–250 € | 80–125 € | 150–250 € |
| Gesamt (ca.) | 300–420 € | 210–270 € | 185–290 € |
Hinweis: Ohne Finanzierungsrate. Gebrauchtwagen-Beispiel: 5–7 Jahre alt, 15.000 €. Elektro-Betriebskosten nach realen Community-Daten (reddit.com/r/Finanzen).
Das Fazit: Ein gut gewählter Gebrauchtwagen ist in den meisten Fällen die günstigste Option – besonders wenn man den Wertverlust einrechnet. Elektroautos punkten bei den laufenden Betriebskosten, aber der höhere Kaufpreis und der damit verbundene Wertverlust relativieren den Vorteil.
5 Wege, deine monatlichen Autokosten zu senken
Die Kosten sind gestiegen – aber du hast mehr Einfluss darauf, als du vielleicht denkst. Diese fünf Stellschrauben haben den größten Effekt.
1. Gebrauchtwagen statt Neuwagen
Der stärkste Hebel. Ein 2 bis 4 Jahre alter Gebrauchtwagen kostet oft 30 bis 50 Prozent weniger als der Neuwagen – und verliert deutlich langsamer an Wert. Der erste Käufer hat den teuersten Teil des Wertverlusts bereits bezahlt. Für Fahrer in Rostock und Umgebung: Im Gebrauchtwagencenter Rostock findest du geprüfte Fahrzeuge aus verschiedenen Klassen – von Kleinwagen bis SUV.
2. Versicherung jährlich vergleichen
Versicherungskosten sind stark individuell – und stark verhandelbar. Wer seinen Tarif nicht regelmäßig vergleicht, zahlt oft 20 bis 40 Prozent zu viel. Besonders lohnt sich der Wechsel nach mehreren schadensfreien Jahren, wenn der Schadensfreiheitsrabatt gestiegen ist.
3. Fahrzeugklasse realistisch wählen
Ein SUV kostet monatlich rund 400 bis 800 Euro mehr als ein Kleinwagen – über fünf Jahre sind das 24.000 bis 48.000 Euro Unterschied. Wer den SUV nicht wirklich braucht, sollte die Klasse kritisch hinterfragen. Ein Kompaktwagen oder Kombi erfüllt für die meisten Familien denselben Zweck.
4. Wartungsrücklage aufbauen
Wer monatlich 40 bis 60 Euro zurücklegt, ist bei der nächsten Inspektion oder dem Reifenwechsel nicht überrascht. Das verhindert auch, dass Reparaturen aus Kostengründen aufgeschoben werden – was langfristig teurer wird.
5. Fahrleistung bewusst steuern
Variable Kosten wie Kraftstoff, Reifenverschleiß und Wartungsintervalle hängen direkt an der Kilometerleistung. Wer für kurze Strecken in der Stadt auf Fahrrad oder ÖPNV umsteigt, spart nicht nur Sprit, sondern schont auch das Fahrzeug.
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Häufige Fragen: Was kostet ein Auto im Monat?
Was kostet ein Auto durchschnittlich im Monat in Deutschland?
Laut ADAC-Auswertung 2024 kostet ein Auto im Gesamtdurchschnitt aller Klassen 1.093 Euro pro Monat inklusive Wertverlust. Bei sparsamer Nutzung eines Gebrauchtwagens sind 300 bis 450 Euro realistisch.
Welcher Kostenblock ist beim Auto am teuersten?
Der Wertverlust ist der größte Einzelposten. Ein Neuwagen verliert im ersten Jahr 20 bis 33 Prozent des Kaufpreises. Bei einem 30.000-Euro-Fahrzeug sind das bis zu 500 Euro pro Monat – allein durch Wertverlust.
Was kostet ein Kleinwagen im Monat?
Ein Kleinwagen (z. B. VW Polo, Opel Corsa, Skoda Fabia) kostet inklusive Wertverlust 250 bis 420 Euro pro Monat. Ohne Wertverlust – also nur laufende Betriebskosten – sind es 150 bis 200 Euro.
Ist ein Gebrauchtwagen günstiger im Unterhalt als ein Neuwagen?
Ja, deutlich. Ein sieben Jahre alter Mittelklasse-Gebrauchtwagen kostet rund 500 Euro pro Monat – ein vergleichbarer Neuwagen bis zu 1.150 Euro. Der Hauptvorteil: Der Wertverlust ist auf 5 bis 6 Prozent pro Jahr gesunken.
Wie viel kostet ein Auto pro Kilometer?
Im Durchschnitt 87,56 Cent pro Kilometer laut ADAC-Auswertung 2024 (alle Klassen, inkl. Wertverlust). Für einen sparsamen Kleinwagen-Gebrauchtwagen liegt der Wert bei 25 bis 40 Cent pro Kilometer.
Wie stark sind die Autokosten seit 2016 gestiegen?
Die gesamten Unterhaltskosten stiegen laut ADAC um 32,56 Prozent zwischen 2016 und 2024. Stärkster Treiber war der Grundpreis (+56,84 %), gefolgt von Betriebskosten (+52,58 %) und Werkstattkosten (+48,14 %).
Was sind die Fixkosten eines Autos?
Fixkosten fallen unabhängig von der Fahrleistung an: Kfz-Versicherung, Kfz-Steuer, TÜV/AU, Stellplatz, Finanzierungs- oder Leasingrate und Wertverlust. Sie machen oft 60 bis 70 Prozent der Gesamtkosten aus.
