Winterreifen einlagern: Was kostet das wirklich?
Winterreifen einlagern kostet in deutschen Werkstätten und Reifendiensten je nach Felgengröße und Leistungsumfang zwischen 40 und 120 Euro pro Saison (rund 6 Monate). Kleinwagen zahlen weniger, SUV-Fahrer mehr. Dazu kommt in der Regel ein separater Reifenwechsel, der noch einmal 40 bis 80 Euro kosten kann.
Was kostet das Einlagern von Winterreifen konkret?
Die Spanne ist real und hängt von wenigen, klar benennbaren Faktoren ab: Felgengröße, Standort der Werkstatt und welche Zusatzleistungen im Preis stecken. Pi mal Daumen gilt: Wer Räder auf Felgen einlagert, zahlt mehr als bei nackten Reifen ohne Felge, weil der Platzbedarf höher ist.
Stand 2026 bewegen sich die typischen Jahreskosten für die reine Lagerung ohne Wechsel so:
| Fahrzeugtyp / Felgengröße | Kosten pro Saison (6 Monate) | Beispiel Fahrzeugklasse |
|---|---|---|
| Bis 16 Zoll | ca. 40 bis 80 Euro | Kleinwagen, Stadtauto |
| 17 bis 19 Zoll | ca. 50 bis 100 Euro | Kompaktwagen, Kombi, Limousine |
| Ab 20 Zoll | ca. 80 bis 150 Euro | SUV, Transporter, Van |
Manche Anbieter rechnen monatlich ab: Bei Rädern bis 17 Zoll sind das häufig rund 11 bis 13 Euro pro angefangenem Monat für einen kompletten Satz (4 Stück). Das ergibt bei sechs Monaten Laufzeit 66 bis 78 Euro. Klingt überschaubar, summiert sich aber über mehrere Jahre.
Was ist im Einlagerungspreis meist enthalten?
Seriöse Werkstätten und Reifendienste schließen in der Regel folgende Leistungen ein: fachgerechte Lagerung an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort, Reinigung der Reifen vor der Einlagerung sowie eine Sichtprüfung auf Beschädigungen und Profiltiefe. Einige bieten zusätzlich eine Reifendruckkontrolle oder Kennzeichnung der Räder an. Was konkret enthalten ist, sollte man vor Vertragsabschluss schriftlich festhalten lassen.
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Verfügbare Fahrzeuge ansehenReifenwechsel und Einlagerung zusammen: Was kostet das Gesamtpaket?
Hier liegt die Krux vieler Preisvergleiche: Einlagern und Wechseln werden oft getrennt berechnet, im Netz aber gerne vermischt. Wer beides zusammen bucht, kommt auf Gesamtkosten von rund 80 bis 180 Euro pro Saison, je nach Fahrzeugklasse und Region.
Der Reifenwechsel selbst, also das Abmontieren und Aufmontieren der Räder, kostet typischerweise 20 bis 60 Euro für einen Satz. Werden die Räder zusätzlich gewuchtet, kommen pro Rad noch einmal 10 bis 20 Euro dazu. Das Wuchten ist besonders dann nötig, wenn Reifen auf neue Felgen gezogen werden oder nach einer Reifenpanne.
| Leistung | Typische Kosten 2026 | Hinweis |
|---|---|---|
| Reifenwechsel (Räder tauschen) | 20 bis 60 Euro / Satz | Kompletträder bereits fertig montiert |
| Reifen aufziehen und wuchten | 10 bis 20 Euro / Reifen | Bei Reifenwechsel ohne Felge |
| Einlagerung (6 Monate) | 40 bis 120 Euro / Satz | Je nach Größe und Anbieter |
| Gesamtpaket Wechsel + Einlagerung | 80 bis 180 Euro / Saison | Kombiangebot oft günstiger |
Aus unserer Werkstattpraxis sehen wir, dass Kunden, die Wechsel und Lagerung als Paket buchen, häufig 10 bis 20 Euro günstiger wegkommen als bei getrennter Buchung. Lohnt sich also, direkt nachzufragen.
Lohnt sich das Einlagern beim Profi überhaupt?
Wer einen trockenen, kühlen und gut belüfteten Keller hat, kann Reifen problemlos selbst lagern. Die Werkstatteinlagerung macht vor allem dann Sinn, wenn Platz fehlt, die Reifen auf Felgen gelagert werden sollen (sperrig, schwer) oder die professionelle Sichtprüfung gewünscht ist. Bei rund 60 bis 100 Euro im Jahr ist der Bequemlichkeitsfaktor klar bepreist. Ob er das wert ist, muss jeder selbst entscheiden.
Kann ich Winterreifen auch einfach selbst in der Garage lagern?
Ja, grundsätzlich schon. Aber ein paar Dinge müssen stimmen. Hitze und UV-Strahlung machen Gummi spröde und rissig, Kälte allein ist dagegen kein Problem. Die idealen Lagerbedingungen: kühl, trocken, dunkel, gut belüftet und fern von Kraftstoff, Lösungsmitteln oder Heizungsanlagen.
Keller funktionieren in der Praxis gut, weil dort die Temperaturen das ganze Jahr über konstant moderat bleiben. Garagen sind ebenfalls geeignet, solange keine direkte Sonneneinstrahlung auf die Reifen trifft und kein Heizkörper in der Nähe steht.
Reifen ohne Felge sollten stehend gelagert werden und regelmäßig umgedreht werden. Räder mit Felge können hängend oder liegend (als Stapel) aufbewahrt werden. Wer mehrere Saisons auf Eigenlagern setzt, spart über die Jahre eine dreistellige Summe. Klassiker.
Wie viel kostet die Reifeneinlagerung pro Saison bei verschiedenen Anbietern?
Der Markt ist heterogen. Freie Werkstätten, Reifendienst-Ketten und Autohäuser mit eigener Werkstatt rechnen unterschiedlich. Ein direkter Ketten-Vergleich ist hier nicht Thema, aber ein Überblick über das Preisniveau hilft bei der Orientierung.
In Ballungsräumen wie München, Hamburg oder Frankfurt liegen die Einlagerungskosten tendenziell 10 bis 20 Euro über dem Bundesdurchschnitt. Wer in einer kleineren Stadt oder im ländlichen Raum wohnt, zahlt oft etwas weniger. Der günstigste dokumentierte Preis in einem deutschlandweiten Vergleich lag bei rund 10 Euro für die reine Lagerung ohne Wechsel, die teuerste Variante bei über 100 Euro inklusive mehrerer Zusatzleistungen.
Hand aufs Herz: Der reine Preisvergleich greift zu kurz. Entscheidend ist auch, ob die Räder sicher und fachgerecht gelagert werden, ob bei der Rückgabe jemand die Profiltiefe prüft und ob der Termin für den Folgesaisonwechsel unkompliziert buchbar ist.
Was kostet 4 Reifen einlagern pro Monat?
Wer monatlich abrechnet oder einen kürzeren Lagerzeitraum braucht, zahlt bei vielen Anbietern um die 11 bis 13 Euro pro Monat für einen Satz Räder bis 17 Zoll. Größere Felgen kosten entsprechend mehr, ab 18 Zoll sind 12,50 bis 14 Euro pro Monat gängig. Bei sechs Monaten Einlagerung ergibt das je nach Anbieter 67 bis 84 Euro für den gesamten Satz.
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Worauf sollte man beim Einlagerungsvertrag achten?
Kurz: auf den Leistungsumfang. Folgende Punkte sollten vor der Buchung klar sein:
- Sind Reinigung und Sichtprüfung im Preis enthalten oder kostenpflichtige Extras?
- Wie lange läuft der Lagervertrag, und was passiert, wenn du früher oder später abholen willst?
- Gibt es eine Haftungsregelung bei Schäden (Diebstahl, Brand, Wasserschaden)?
Manche Werkstätten verlangen bei Vertragsende oder Kündigung eine Pauschale für den erhöhten Verwaltungsaufwand. Das steht meist im Kleingedruckten. Wer das übersieht, zahlt manchmal mehr als kalkuliert.
Außerdem lohnt ein Blick darauf, ob der Reifenwechsel im Frühjahr oder Herbst im Preis inbegriffen ist oder separat berechnet wird. Viele Anbieter werben mit der Einlagerung als Lockvogel und rechnen den Wechsel dann zusätzlich ab.
Kosten im Überblick: Was zahlt man insgesamt pro Jahr?
Wer zweimal im Jahr wechselt (Herbst und Frühjahr) und die Reifen einlagert, sollte folgende Gesamtrechnung einplanen:
| Position | Kompaktwagen / Kombi | SUV / Transporter |
|---|---|---|
| Reifenwechsel Herbst | 20 bis 40 Euro | 30 bis 60 Euro |
| Einlagerung Winterreifen (6 Monate) | 50 bis 80 Euro | 80 bis 120 Euro |
| Reifenwechsel Frühjahr | 20 bis 40 Euro | 30 bis 60 Euro |
| Einlagerung Sommerreifen (6 Monate) | 50 bis 80 Euro | 80 bis 120 Euro |
| Gesamtkosten pro Jahr | ca. 140 bis 240 Euro | ca. 220 bis 360 Euro |
Wer nur den Wintersatz einlagert und den Sommersatz selbst aufbewahrt, halbiert den Einlagerungsanteil. Das ist bei vielen Fahrern die pragmatischste Lösung.
In unserer Werkstatt in Rostock erleben wir oft, dass Fahrer mit Kompaktwagen oder Kombi die günstigere Eigeneinlagerung nutzen, während SUV-Fahrer wegen des höheren Gewichts und Platzbedarf lieber auf den Profiservice setzen. Beides ist nachvollziehbar.
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Häufige Fragen
Was kostet das Einlagern von Winterreifen durchschnittlich?
Die durchschnittlichen Kosten für die Einlagerung von Winterreifen liegen in Deutschland 2026 zwischen 40 und 120 Euro pro Saison (6 Monate). Kleinwagen mit Felgengrößen bis 16 Zoll zahlen eher 40 bis 80 Euro, SUV-Fahrer ab 20 Zoll eher 80 bis 150 Euro. Der Preis hängt stark vom Anbieter, dem Standort und dem enthaltenen Leistungsumfang ab.
Was kostet ein Reifenwechsel mit Wuchten und Einlagerung zusammen?
Das Aufziehen und Wuchten kostet je nach Werkstatt zwischen 10 und 20 Euro pro Reifen, also 40 bis 80 Euro für einen Satz. Kommt die Einlagerung (rund 50 bis 100 Euro) dazu, liegt das Gesamtpaket häufig zwischen 80 und 180 Euro pro Saison. Viele Werkstätten bieten Kombipakete an, die etwas günstiger sind als Einzelbuchungen.
Wie viel kostet die Reifeneinlagerung pro Saison?
Eine Saison dauert in der Regel sechs Monate. Die Kosten liegen je nach Anbieter und Felgengröße zwischen 40 und 120 Euro. In Großstädten sind 50 bis 100 Euro üblich. Wer monatlich abrechnet, zahlt typischerweise 11 bis 13 Euro pro Monat für Räder bis 17 Zoll. Bei größeren Felgen steigt der Monatspreis auf 13 bis 15 Euro.
Was kostet 4 Reifen einlagern?
Für einen kompletten Satz von 4 Rädern bis 17 Zoll fallen bei monatlicher Abrechnung rund 11 bis 13 Euro pro Monat an. Über eine Saison von 6 Monaten sind das 66 bis 78 Euro. Felgen ab 18 Zoll kosten häufig 12,50 bis 14 Euro monatlich, also 75 bis 84 Euro pro Saison. Pauschaltarife pro Saison sind oft günstiger als monatliche Abrechnungen.
Kann ich meine Winterreifen einfach in der Garage lagern?
Ja, wenn die Bedingungen stimmen. Wichtig sind: kein direktes Sonnenlicht, keine Wärmequellen in der Nähe, trockene Luft und gute Belüftung. Reifen ohne Felge sollten stehend gelagert und regelmäßig umgedreht werden. Räder mit Felge können als Stapel liegen. Wer diese Punkte einhält, kann Reifen problemlos selbst lagern und spart auf Dauer mehrere Hundert Euro.
Werden Reifenwechsel und Einlagerung immer zusammen abgerechnet?
Nein. In den meisten Werkstätten sind Reifenwechsel und Einlagerung getrennte Leistungen mit getrennten Preisen. Manche Anbieter bieten Kombipakete an, die etwas günstiger sind. Es lohnt sich, vor der Buchung konkret nachzufragen, welche Leistungen im Angebotspreis enthalten sind, insbesondere ob Reinigung, Sichtprüfung und der Folgetermin im nächsten Frühjahr bereits eingeschlossen sind.
Lohnt sich die professionelle Einlagerung langfristig?
Das kommt auf die eigene Situation an. Wer keinen geeigneten Lagerplatz hat oder Räder auf Felgen aufbewahren muss, profitiert vom Profiservice. Wer einen kühlen, dunklen Keller nutzen kann, spart mit Eigeneinlagerung pro Jahr leicht 80 bis 150 Euro. Die Werkstatteinlagerung bietet als echten Mehrwert die professionelle Sichtprüfung der Reifen vor dem nächsten Saison-Einsatz.
Was sollte man beim Einlagerungsvertrag prüfen?
Vor Vertragsabschluss sollte klar sein, welche Leistungen enthalten sind (Reinigung, Prüfung, Radwechsel), wie lange die Mindestlaufzeit ist und ob es Stornogebühren gibt. Ebenfalls wichtig: Gibt es eine Haftungsregelung bei Schäden durch Diebstahl oder Feuer? Manche Anbieter schließen Haftung weitgehend aus. Wer das im Vorfeld klärt, erlebt keine bösen Überraschungen bei der Rückgabe.
Wenn du dir unsicher bist, ob deine Reifen noch eine weitere Saison taugen, oder eine Einschätzung zur Lagerung brauchst: Komm einfach in unsere Werkstatt nach Rostock – wir schauen uns den Zustand deiner Reifen vor Ort an und sagen dir ehrlich, was sich lohnt.
